Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg bestätigt, von dem Geheimen Rat Maximilian von Menzingen ein Darlehen von 5000 f1 in den Kirchenkasten erhalten zu haben. Es wird mit 5 % verzinst, ist jeweils auf Jakobi bei vierteljährlicher Frist kündbar und wird durch alle Einnahmen des Geistlichen Gutes als Pfand abgesichert. Den Darlehensempfänger entbindet nichts, nicht einmal Kriegseinwirkung, von seinen Verpflichtungen. Das Darlehen wird dazu verwandt, zur Verhütung einer weiteren Invasion und weiterer Plünderungen durch die französische Armee Kontributionen zu bezahlen und die den Franzosen gestellten Geiseln auszulösen.
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Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg bestätigt, von dem Geheimen Rat Maximilian von Menzingen ein Darlehen von 5000 f1 in den Kirchenkasten erhalten zu haben. Es wird mit 5 % verzinst, ist jeweils auf Jakobi bei vierteljährlicher Frist kündbar und wird durch alle Einnahmen des Geistlichen Gutes als Pfand abgesichert. Den Darlehensempfänger entbindet nichts, nicht einmal Kriegseinwirkung, von seinen Verpflichtungen. Das Darlehen wird dazu verwandt, zur Verhütung einer weiteren Invasion und weiterer Plünderungen durch die französische Armee Kontributionen zu bezahlen und die den Franzosen gestellten Geiseln auszulösen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a U 65
Aus: A 248 Bü 1064
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a Rentkammer: Urkunden
Rentkammer: Urkunden >> Urkunden
1707 Juli 25 (Jakobus)
Quart (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rv.: Ablösung von 2000 fl am 29. Apr. 1710. Unterschrift der Expeditionsräte Heinrich Scheinemann und Thomas Baur, Kirchenkastenverwalter
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des A., des [Kirchenratsdirektors] Johann Rudolf Seubert und des [Expeditionsrats] Heinrich Scheinemann.
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rv.: Ablösung von 2000 fl am 29. Apr. 1710. Unterschrift der Expeditionsräte Heinrich Scheinemann und Thomas Baur, Kirchenkastenverwalter
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des A., des [Kirchenratsdirektors] Johann Rudolf Seubert und des [Expeditionsrats] Heinrich Scheinemann.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ