F 14 - Evangelisches Dekanatamt Crailsheim [Standort: größtenteils Dekanatamt] (Bestand)
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F 14
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> F - Dekanatsarchive
1420-1952
Einleitung: Archivinventar 1962
===== Hinweis =====
Der Bestand befindet sich auf dem Dekanatamt Crailsheim. Im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart (LKAS) befinden sich lediglich die Akten aus der ansbachischen sowie eine Ortsakte aus neuerer Zeit. Hiervon ausgenommen sind die Nummern 20, 59 und 75 (vgl. Archivinventar von 1962), die nicht vorgefunden wurden. Die Metadaten der Akten, die sich im LKAS befinden, sind in einer Datenbank erfasst worden, die Akten haben neue Nummern erhalten. Zum Vergleich siehe Archivinventar von 1962 (Scan). Die Akten, die sich im LKAS befinden, sind darin entsprechend markiert. Für die Benutzung liegen sie größtenteils auf Mikrofilm vor, die Film-Nr. können der Bemerkung entnommen werden. Vorhandene Vorsignaturen verweisen auf Nummern im Archivinventar von 1962.
===== Vorwort des Archivinventar von 1962 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim wurde im Herbst 1962 von den stud. theol. Rainer Keitel aus Herrenberg und Bieter Richter aus Wörth unter der Aufsicht des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart geordnet und eingerichtet. Beide hatten zuvor an einem Einführungskurs in Archivkunde im Landeskirchlichen Archiv teilgenommen.
Bei der Aufnahme der Akten aus der Zeit vor 1800 konnten sie eine erste Verzeichnung dieser Bestände durch Vikar Martin Brecht im Herbst 1957 verwenden.
Die Akten aus der Ansbachischen Zeit und aus dem 19. Jahrhundert ( Erste und Zweite Abteilung ) mußten frei gegliedert werden, da ein alter Registraturplan, nach dem sie erwachsen wären, nicht festzustellen war. Die Akten der Dritten Abteilung sind nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1932 geordnet. Bei den Allgemeinen Akten sind die Signaturen dieses Plans hinter den Betreffen angegeben. Da alle Ortsakten in der Registratur in diese neueren Akten eingeordnet waren, sind sie bei der Dritten Abteilung verzeichnet. Ebenfalls hier wurden die wenigen Gebundenen Akten aus der Württembergischen Zeit aufgenommen.
Beim Archiv des Ersten Evangelischen Pfarramts sind die Älteren Akten frei gegliedert; die neueren sind nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 verzeichnet, nach dem sie erwachsen sind. Einige ältere Bestände, die in der Registratur in diesem Zusammenhang eingeordnet waren, sind hier belassen und aufgenommen. Bei den Gebundenen Akten wurde das gesamte Material bis zur Gegenwart erfaßt.
Beachtenswert sind die sehr früh einsetzenden, kalligraphisch und mit Index geführten Kirchenbücher. Für die Ansbachische Zeit sind die auf Befehl des Konsistoriums Ansbach zu Bänden zusammengefaßten Akten bezeichnend. Allerdings wurde nicht das ganze angefallene Material aufgebunden. Hinzuweisen ist auf das gute Material aus der Reformationszeit, auf den verhältnismäßig großen Bestand an Heiligensachen und vor allem auf die Akten des Kapitels, das nach 1820 seine Eigenständigkeit einbüßte. Damit zeigt das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim deutlich eine andere Struktur als etwa ein Altwürttembergisches Dekanatsarchiv.
Für die sehr wertvolle und reichhaltige Kapitelsbibliothek kann ein endgültiger Katalog erst erstellt werden, wenn die Bücher in neuen Schränken eingestellt sind. Vorerst geben die vorhandenen Kataloge eine ausreichende Übersicht über die schönen Bestände.
Einleitung: Archivinventar 1962
Der Bestand befindet sich auf dem Dekanatamt Crailsheim. Im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart (LKAS) befinden sich lediglich die Akten aus der ansbachischen sowie eine Ortsakte aus neuerer Zeit. Hiervon ausgenommen sind die Nummern 20, 59 und 75 (vgl. Archivinventar von 1962), die nicht vorgefunden wurden. Die Metadaten der Akten, die sich im LKAS befinden, sind in einer Datenbank erfasst worden, die Akten haben neue Nummern erhalten. Zum Vergleich siehe Archivinventar von 1962 (Scan). Die Akten, die sich im LKAS befinden, sind darin entsprechend markiert. Für die Benutzung liegen sie größtenteils auf Mikrofilm vor, die Film-Nr. können der Bemerkung entnommen werden. Vorhandene Vorsignaturen verweisen auf Nummern im Archivinventar von 1962.
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim wurde im Herbst 1962 von den stud. theol. Rainer Keitel aus Herrenberg und Bieter Richter aus Wörth unter der Aufsicht des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart geordnet und eingerichtet. Beide hatten zuvor an einem Einführungskurs in Archivkunde im Landeskirchlichen Archiv teilgenommen.
Bei der Aufnahme der Akten aus der Zeit vor 1800 konnten sie eine erste Verzeichnung dieser Bestände durch Vikar Martin Brecht im Herbst 1957 verwenden.
Die Akten aus der Ansbachischen Zeit und aus dem 19. Jahrhundert ( Erste und Zweite Abteilung ) mußten frei gegliedert werden, da ein alter Registraturplan, nach dem sie erwachsen wären, nicht festzustellen war. Die Akten der Dritten Abteilung sind nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1932 geordnet. Bei den Allgemeinen Akten sind die Signaturen dieses Plans hinter den Betreffen angegeben. Da alle Ortsakten in der Registratur in diese neueren Akten eingeordnet waren, sind sie bei der Dritten Abteilung verzeichnet. Ebenfalls hier wurden die wenigen Gebundenen Akten aus der Württembergischen Zeit aufgenommen.
Beim Archiv des Ersten Evangelischen Pfarramts sind die Älteren Akten frei gegliedert; die neueren sind nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 verzeichnet, nach dem sie erwachsen sind. Einige ältere Bestände, die in der Registratur in diesem Zusammenhang eingeordnet waren, sind hier belassen und aufgenommen. Bei den Gebundenen Akten wurde das gesamte Material bis zur Gegenwart erfaßt.
Beachtenswert sind die sehr früh einsetzenden, kalligraphisch und mit Index geführten Kirchenbücher. Für die Ansbachische Zeit sind die auf Befehl des Konsistoriums Ansbach zu Bänden zusammengefaßten Akten bezeichnend. Allerdings wurde nicht das ganze angefallene Material aufgebunden. Hinzuweisen ist auf das gute Material aus der Reformationszeit, auf den verhältnismäßig großen Bestand an Heiligensachen und vor allem auf die Akten des Kapitels, das nach 1820 seine Eigenständigkeit einbüßte. Damit zeigt das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim deutlich eine andere Struktur als etwa ein Altwürttembergisches Dekanatsarchiv.
Für die sehr wertvolle und reichhaltige Kapitelsbibliothek kann ein endgültiger Katalog erst erstellt werden, wenn die Bücher in neuen Schränken eingestellt sind. Vorerst geben die vorhandenen Kataloge eine ausreichende Übersicht über die schönen Bestände.
===== Hinweis =====
Der Bestand befindet sich auf dem Dekanatamt Crailsheim. Im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart (LKAS) befinden sich lediglich die Akten aus der ansbachischen sowie eine Ortsakte aus neuerer Zeit. Hiervon ausgenommen sind die Nummern 20, 59 und 75 (vgl. Archivinventar von 1962), die nicht vorgefunden wurden. Die Metadaten der Akten, die sich im LKAS befinden, sind in einer Datenbank erfasst worden, die Akten haben neue Nummern erhalten. Zum Vergleich siehe Archivinventar von 1962 (Scan). Die Akten, die sich im LKAS befinden, sind darin entsprechend markiert. Für die Benutzung liegen sie größtenteils auf Mikrofilm vor, die Film-Nr. können der Bemerkung entnommen werden. Vorhandene Vorsignaturen verweisen auf Nummern im Archivinventar von 1962.
===== Vorwort des Archivinventar von 1962 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim wurde im Herbst 1962 von den stud. theol. Rainer Keitel aus Herrenberg und Bieter Richter aus Wörth unter der Aufsicht des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart geordnet und eingerichtet. Beide hatten zuvor an einem Einführungskurs in Archivkunde im Landeskirchlichen Archiv teilgenommen.
Bei der Aufnahme der Akten aus der Zeit vor 1800 konnten sie eine erste Verzeichnung dieser Bestände durch Vikar Martin Brecht im Herbst 1957 verwenden.
Die Akten aus der Ansbachischen Zeit und aus dem 19. Jahrhundert ( Erste und Zweite Abteilung ) mußten frei gegliedert werden, da ein alter Registraturplan, nach dem sie erwachsen wären, nicht festzustellen war. Die Akten der Dritten Abteilung sind nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1932 geordnet. Bei den Allgemeinen Akten sind die Signaturen dieses Plans hinter den Betreffen angegeben. Da alle Ortsakten in der Registratur in diese neueren Akten eingeordnet waren, sind sie bei der Dritten Abteilung verzeichnet. Ebenfalls hier wurden die wenigen Gebundenen Akten aus der Württembergischen Zeit aufgenommen.
Beim Archiv des Ersten Evangelischen Pfarramts sind die Älteren Akten frei gegliedert; die neueren sind nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 verzeichnet, nach dem sie erwachsen sind. Einige ältere Bestände, die in der Registratur in diesem Zusammenhang eingeordnet waren, sind hier belassen und aufgenommen. Bei den Gebundenen Akten wurde das gesamte Material bis zur Gegenwart erfaßt.
Beachtenswert sind die sehr früh einsetzenden, kalligraphisch und mit Index geführten Kirchenbücher. Für die Ansbachische Zeit sind die auf Befehl des Konsistoriums Ansbach zu Bänden zusammengefaßten Akten bezeichnend. Allerdings wurde nicht das ganze angefallene Material aufgebunden. Hinzuweisen ist auf das gute Material aus der Reformationszeit, auf den verhältnismäßig großen Bestand an Heiligensachen und vor allem auf die Akten des Kapitels, das nach 1820 seine Eigenständigkeit einbüßte. Damit zeigt das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim deutlich eine andere Struktur als etwa ein Altwürttembergisches Dekanatsarchiv.
Für die sehr wertvolle und reichhaltige Kapitelsbibliothek kann ein endgültiger Katalog erst erstellt werden, wenn die Bücher in neuen Schränken eingestellt sind. Vorerst geben die vorhandenen Kataloge eine ausreichende Übersicht über die schönen Bestände.
Einleitung: Archivinventar 1962
Der Bestand befindet sich auf dem Dekanatamt Crailsheim. Im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart (LKAS) befinden sich lediglich die Akten aus der ansbachischen sowie eine Ortsakte aus neuerer Zeit. Hiervon ausgenommen sind die Nummern 20, 59 und 75 (vgl. Archivinventar von 1962), die nicht vorgefunden wurden. Die Metadaten der Akten, die sich im LKAS befinden, sind in einer Datenbank erfasst worden, die Akten haben neue Nummern erhalten. Zum Vergleich siehe Archivinventar von 1962 (Scan). Die Akten, die sich im LKAS befinden, sind darin entsprechend markiert. Für die Benutzung liegen sie größtenteils auf Mikrofilm vor, die Film-Nr. können der Bemerkung entnommen werden. Vorhandene Vorsignaturen verweisen auf Nummern im Archivinventar von 1962.
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim wurde im Herbst 1962 von den stud. theol. Rainer Keitel aus Herrenberg und Bieter Richter aus Wörth unter der Aufsicht des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart geordnet und eingerichtet. Beide hatten zuvor an einem Einführungskurs in Archivkunde im Landeskirchlichen Archiv teilgenommen.
Bei der Aufnahme der Akten aus der Zeit vor 1800 konnten sie eine erste Verzeichnung dieser Bestände durch Vikar Martin Brecht im Herbst 1957 verwenden.
Die Akten aus der Ansbachischen Zeit und aus dem 19. Jahrhundert ( Erste und Zweite Abteilung ) mußten frei gegliedert werden, da ein alter Registraturplan, nach dem sie erwachsen wären, nicht festzustellen war. Die Akten der Dritten Abteilung sind nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1932 geordnet. Bei den Allgemeinen Akten sind die Signaturen dieses Plans hinter den Betreffen angegeben. Da alle Ortsakten in der Registratur in diese neueren Akten eingeordnet waren, sind sie bei der Dritten Abteilung verzeichnet. Ebenfalls hier wurden die wenigen Gebundenen Akten aus der Württembergischen Zeit aufgenommen.
Beim Archiv des Ersten Evangelischen Pfarramts sind die Älteren Akten frei gegliedert; die neueren sind nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 verzeichnet, nach dem sie erwachsen sind. Einige ältere Bestände, die in der Registratur in diesem Zusammenhang eingeordnet waren, sind hier belassen und aufgenommen. Bei den Gebundenen Akten wurde das gesamte Material bis zur Gegenwart erfaßt.
Beachtenswert sind die sehr früh einsetzenden, kalligraphisch und mit Index geführten Kirchenbücher. Für die Ansbachische Zeit sind die auf Befehl des Konsistoriums Ansbach zu Bänden zusammengefaßten Akten bezeichnend. Allerdings wurde nicht das ganze angefallene Material aufgebunden. Hinzuweisen ist auf das gute Material aus der Reformationszeit, auf den verhältnismäßig großen Bestand an Heiligensachen und vor allem auf die Akten des Kapitels, das nach 1820 seine Eigenständigkeit einbüßte. Damit zeigt das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Crailsheim deutlich eine andere Struktur als etwa ein Altwürttembergisches Dekanatsarchiv.
Für die sehr wertvolle und reichhaltige Kapitelsbibliothek kann ein endgültiger Katalog erst erstellt werden, wenn die Bücher in neuen Schränken eingestellt sind. Vorerst geben die vorhandenen Kataloge eine ausreichende Übersicht über die schönen Bestände.
4 lfd. m
Bestand
Crailsheim, Landkreis Schwäbisch Hall
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:05 AM CEST