Vor dem Dürener Notar Friedrich Wilhelm Emil Weitz verkauft Catharina Steven, Ehefrau von Peter Josef Mieseler, Ackerer zu Arnoldsweiler, an ihre Schwester Agnes Steven, Dienstmagd zu Aachen, ihre in der Hälfte bestehende Beteiligung an einem näher bezeichneten Ackergrundstück zu Niederzier sowie an dem Wohnhaus zu Niederzier Nr. 87 mit Torbau, Stallungen, Scheune, Hofraum und Hausgarten für 1500 Mark.Dabei Auszug aus dem Grundbuch der Gemeinde Niederzier mit entsprechenden Eintragun-gen.Düren, den 20. Juli 1904
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Vor dem Dürener Notar Friedrich Wilhelm Emil Weitz verkauft Catharina Steven, Ehefrau von Peter Josef Mieseler, Ackerer zu Arnoldsweiler, an ihre Schwester Agnes Steven, Dienstmagd zu Aachen, ihre in der Hälfte bestehende Beteiligung an einem näher bezeichneten Ackergrundstück zu Niederzier sowie an dem Wohnhaus zu Niederzier Nr. 87 mit Torbau, Stallungen, Scheune, Hofraum und Hausgarten für 1500 Mark.Dabei Auszug aus dem Grundbuch der Gemeinde Niederzier mit entsprechenden Eintragun-gen.Düren, den 20. Juli 1904
Steffens, 227
Steffens Depositum Steffens
Depositum Steffens >> unklassifiziert
20. Juli 1904
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ