Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6293
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 16 Geburtsbriefe 1796-1822
1800 März 15
Regest: Johann Tobias Friedrich Ruoff, wirtemberg. Stabs-Kloster-Verwalter zu Herbrechtingen, bekennt: Maria Christina Kauder, die sich nach Reutlingen verheiraten und dort bürgerlich niederlassen will, ist als eheliche Tochter des Johann Friedrich Kauder, gewesenen Kloster-Überreiters +), laut Taufscheins den 26. November 1780 in Herbrechtingen geboren und getauft worden. Sie ist mit keiner Leibeigenschaft beschwert. Ihre noch lebende Mutter hat ihr zu Heiratgut 500 fl bar versprochen. Sie besitzt auch noch ziemliche Fahrnisstücke und dürfte nach dem Tod ihrer Mutter noch weiteres zu erben Hoffnung haben.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: bei Rat verlesen den 4. April 1800 und die Kauderin zur Bürgerin angenommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: bei Rat verlesen den 4. April 1800 und die Kauderin zur Bürgerin angenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Unterschrift: Ruoff
Siegel: Kloster Herbrechtingen
Bemerkungen: +) nach Fischer: Schw. WB: entweder = Rechner, Rentamtmann oder = berittener Amtsdiener
Genetisches Stadium: Or.
Siegel: Kloster Herbrechtingen
Bemerkungen: +) nach Fischer: Schw. WB: entweder = Rechner, Rentamtmann oder = berittener Amtsdiener
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ