Rep. 170 Lehrstuhl Prof. Dr. Herz, Peter (Bestand)
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Rep. 170
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Biographisches: Peter Herz wurde am 18.11.1948 in Bad Ems/Kreis Unterlahn geboren wo er 1968 auch sein Abitur absolvierte. 1968-1975 studierte der dann Geschichte, Latein und Archäologie an der Universität Mainz. Seine Promotion erfolgte in Alter Geschichte am 6.2.1975 (Thema der Dissertation: „Untersuchungen zum Festkalender der römischen Kaiserzeit an Hand datierter lateinischer Weihinschriften“). Sein Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen absolvierte Prof. Herz in Geschichte und Latein am 18. und 31.5.1976 und bewältigte seine Referendarausbildung 1977/78 (2. Staatsexamen Mai 1978). Im November 1980 trat Prof. Herz eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Alte Geschichte der Universität Mainz an. Seine Habilitation folgte am 5.6.1985 in Alter Geschichte (Habilitationsschrift: „Studien zur römischen Wirtschaftsgesetzgebung am Beispiel der Lebensmittelversorgung“). Am 11. August 1986 erfolgt die Ernennung des bisherigen Hochschulassistenten Dr. Peter Herz zum Professor auf Zeit. 1991 folgt dann die Ernennung zum Hochschuldozenten auf Lebenszeit. 1992 wurde ihm dann die Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor" verliehen. Die Ernennung zum Universitätsprofessor auf Lebenszeit erfolgt mit Wirkung vom 1. Oktober 1994 an der Universität Regensburg (Lehrstuhl für Alte Geschichte). Prof. Dr. Peter Herz trat mit dem Ende des Monats März 2014 in den Ruhestand. Bestandsbeschreibung Die Abgabe der 50 Ordner umfassenden Lehrstuhlunterlagen fand im Oktober 2018 statt. Die Verzeichnung des Bestandes folgte dann im Jahre 2020 durch Frau Weber. Einzubeziehende Akten: - Personalakte (PA 18186); - Personalakte (PA 28146); - Personalakte (PA 28191)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ