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Dienstholzfuhren aus dem Freien Grund Selbach und Burbach
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 15 Nr. 15 a
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium >> 4.1. 1. Kammerakten >> 4.1.4. Dienste
(1714) 1754-1761, 1791-1807
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik der Gemeinden Wiederstein, Zeppenfeld, Neunkirchen, Salchendorf und Wilden wegen einer Konzession zur Bezahlung der Karrenholzfuhren (1754); Regelung, ob die Untertanen des Grunds Burbach bei Dienstholzfuhren mit ein oder zwei Paar Ochsen pro Wagen als einen halben oder einen ganzen Forstwagen passieren dürfen (1758-1761); Abstellung von Missbräuchen bei den Brand- und Kommissholzfuhren im Amt Burbach (1791); Gesuche der nassauischen Gemeinden im Freien Grund Burbach und Selbach um Vergütung und Bezahlung von Dienstholzfuhren und Beifuhren anstelle Naturallieferungen (1799-1807); Beschwerde der nassauischen Gemeinden im Freien Grund Burbach und Selbach über die Berechnung des Kollegien- und Kommissholzes (1806). Korrespondenten u.a.: Heimberger Johann Ludwig Behl (Wiederstein), J. A. Franckenfeld (Dillenburg), von Rauschard (Dillenburg), Kammerregistrator Huffeisen (Dillenburg), Forstrentmeister Winter (Dillenburg), Amtsverwalter Krumm (Burbach), Fronschreiner Zoesinger (Dillenburg), Senfft von Pilsach (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.