Herrn Bartholomei Caspari des beständigen Rats und alten Bürgermeisters von Worms, verstorben, hinterlassene drei Kinder Anna Christina, Philipp und Johann Stefan Caspari, Vormünder Johann Philipp Wiszmann und Christoph Gloxin, beide alte Bürgermeister und Henrich Georg Hennenman, Bürger und Apotheker, vergleichen sich dahin, daß Herr Henneman die Engelapotheke, den Hausplatz mit seinem Begriff zum Tempel genannt mit dem Recht und Privileg der Apotheke bewohnen und die Engelapotheke im Namen der Casparischen Kinder wieder aufrichten, halten und fortführen darf, auf zehn Jahre als Beständer. Er darf das Haus zwei Stockwerke hoch wieder aufbauen auf seine Kosten und Gefahr, solange der französische Krieg dauert und soll den Kindern jährlich 50 Gulden zu 60 Kreuzer bar bezahlen oder mit deren Vorwissen dort verbauen, aber erst von besseren Zeiten ab, wenn der Magistrat wieder in Worms ist, verspricht die Apotheke in Ordnung zu halten, einen der Casparischen Söhne in fünf Jahren Lehrzeit ohne Entgeld und Lehrgeld aufrichtig zu lehren.

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