Wernhard der Semlaer, Bürger zu Mv<e>ldorf (1), und seine Hausfrau Demu<o>t übertragen Erzbischof Konrad [IV.] von Salzburg und seinen Amtsleuten alle Rechte, die sie von Erbrechts wegen zu Lochaim (2) und auf dem Fischlehen gehabt haben, als Seelgerät an St. Rupert in Salzburg. Sie verzichten für sich, ihre Erben und ihren Sohn Christian auf alle Rechte an dem Gut. Als Bürgen benennen sie Chu<o>nrad den Hu<o>ber und Ott von Metenhaim (3), den Bruder der Semmlerin. Zeugen: Ch[unrad] der Gall, Richter zu Mühldorf, Ekk[el] der Chastner, Chu<o>nradus der Voricher, Ott der Zehentner, Ch(unrad) der Chyemkaewer. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Mühldorf, Stadt
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Wernhard der Semlaer, Bürger zu Mvldorf (1), und seine Hausfrau Demut übertragen Erzbischof Konrad [IV.] von Salzburg und seinen Amtsleuten alle Rechte, die sie von Erbrechts wegen zu Lochaim (2) und auf dem Fischlehen gehabt haben, als Seelgerät an St. Rupert in Salzburg. Sie verzichten für sich, ihre Erben und ihren Sohn Christian auf alle Rechte an dem Gut. Als Bürgen benennen sie Chunrad den Huber und Ott von Metenhaim (3), den Bruder der Semmlerin. Zeugen: Ch[unrad] der Gall, Richter zu Mühldorf, Ekk[el] der Chastner, Chunradus der Voricher, Ott der Zehentner, Ch(unrad) der Chyemkaewer. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Mühldorf, Stadt
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 55
HU Salzburg 91; GU Mühldorf 585
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1251-1400
1305 April 11
Fußnoten:
1) Mühldorf (Gde.u. Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Lochheim (Gde. Mettenheim, Lkr. Mühldorf a. Inn)
3) Mettenheim (Lkr. Mühldorf a. Inn)
1) Mühldorf (Gde.u. Lkr. Mühldorf a. Inn)
2) Lochheim (Gde. Mettenheim, Lkr. Mühldorf a. Inn)
3) Mettenheim (Lkr. Mühldorf a. Inn)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: rückwärts aufgedrückter Siegelrest
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Mühldorf
Literatur: Regest: Martin 2, 732
Vermerke: RV: Resignatio Bernhardi Semler super curia Lochaim et vischlehen 247
Originaldatierung: 1305 an dem palm tag ze Muldorf in der stat
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1305
Monat: 4
Tag: 11
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Mühldorf
Literatur: Regest: Martin 2, 732
Vermerke: RV: Resignatio Bernhardi Semler super curia Lochaim et vischlehen 247
Originaldatierung: 1305 an dem palm tag ze Muldorf in der stat
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1305
Monat: 4
Tag: 11
Semmler: Bernhard, Bürger, Mühldorf\ Ehemann v. Diemut
Semmler: Bernhard, Bürger, Mühldorf\ Vater v. Christian
Semmler: Christian, Sohn v. Bernhard
Semmler: Diemut, geb. von Mettenheim, Ehefrau v. Bernhard
Mettenheim: Ott von, Bruder v. Diemut
Mettenheim: Diemut von, verh. Semmler, Schwester v. Ott
Galle: Konrad, Richter, Mühldorf
Ekhart: Kastner
Zehentner: Otto
Chiemgauer: Konrad
Vorhaer: Konrad
Huber: Konrad
Mühldorf (Lkr. Mühldorf a. Inn)
Lochheim (Gde. Mettenheim, Lkr. Mühldorf a. Inn)
Lochheim (Gde. Mettenheim, Lkr. Mühldorf a. Inn): Fischlehen
Mettenheim (Lkr. Mühldorf a. Inn)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Konrad IV.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ
Hierarchie
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