Abt. 285 Großvogtei und Vikarien, Amt Großvogtei (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. 285
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landesteil Lübeck bis 1937
(1389-) 1498-1843
Beschreibung: Die Großvogtei umfasste die dem Lübecker Domkapitel unmittelbar unterstehenden 26 Dörfer und wurde jeweils von einem Domherrn als Großvogt, seit 1719 von einem förmlichen Großvogteigericht verwaltet; Hebungswesen und Rechnungsführung blieben jedoch in der Hand des Kapitels. Das Kollegium der Domvikare und die einzelnen Vikarien verwalteten ihre 16 Dörfer selbst. Nach der Säkularisation wurde 1804 der gesamte Besitz als Amt Großvogtei zusammengefasst; 1843 ging es im Amt Schwartau auf.
Bestandsgeschichte: Verwaltungsakten des Amtes Großvogtei sind nur in geringen Resten erhalten. Die Überlieferung besteht vorwiegend aus Justizsachen.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs Nr. 1.
Bestandsgeschichte: Verwaltungsakten des Amtes Großvogtei sind nur in geringen Resten erhalten. Die Überlieferung besteht vorwiegend aus Justizsachen.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs Nr. 1.
20 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ