Mathias Moser am Wolf(1), nach Maspach(2) gehöriger Untertan, vertreten durch seinen Vetter Jacob Leuthner an der Khubhingeredt(3), stiftet das von Mathias Paumbgarttner zu Ruemanstorff(4) von ihm geliehene Geld für eine jährliche Seelenmesse für seinen verstorbenen Vater Bernhardt Moser. Siegelbittzeugen: Johann Joseph Phillipp, Hofschreiber zu Niedernburg; Caspar Pauman und Adam Löder, beide Mesner am Kloster Niedernburg; Thomann Schwarzfeldtner und Georg Dobler, beide Hausknechte; Franz Aigner im Grubweeg(5); Franz Grämel zu Khollersperg(6). S: Joseph Anthonius Maximilian Pfister, Hofrichter zu Niedernburg
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Mathias Moser am Wolf(1), nach Maspach(2) gehöriger Untertan, vertreten durch seinen Vetter Jacob Leuthner an der Khubhingeredt(3), stiftet das von Mathias Paumbgarttner zu Ruemanstorff(4) von ihm geliehene Geld für eine jährliche Seelenmesse für seinen verstorbenen Vater Bernhardt Moser. Siegelbittzeugen: Johann Joseph Phillipp, Hofschreiber zu Niedernburg; Caspar Pauman und Adam Löder, beide Mesner am Kloster Niedernburg; Thomann Schwarzfeldtner und Georg Dobler, beide Hausknechte; Franz Aigner im Grubweeg(5); Franz Grämel zu Khollersperg(6). S: Joseph Anthonius Maximilian Pfister, Hofrichter zu Niedernburg
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 1136
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1601-1801
1707 Dezember 20
Fußnoten:
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4) Ruhmannsdorf (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
5) Grubweg (krfr.St. Passau)
6) Kollersberg (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
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4) Ruhmannsdorf (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
5) Grubweg (krfr.St. Passau)
6) Kollersberg (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Siegel in Holzkapsel. Deckel fehlt.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: den zwainzigisten monnatstag december.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1707
Monat: 12
Tag: 20
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: den zwainzigisten monnatstag december.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1707
Monat: 12
Tag: 20
Baumgartner: Mathias, Ruhmannsdorf
Leuthner: Jacob, an der Kubingeröd
Phillipp: Johann Joseph, Hofschreiber Kloster Niedernburg
Schwarzfeldtner: Thoman, Hausknecht Kloster Niedernburg
Pauman: Caspar, Mesner am Kloster Niedernburg
Löder: Adam, Mesner am Kloster Niedernburg
Dobler: Georg, Hausknecht Kloster Niedernburg
Aigner: Franz, Grubweg
Pfister: Joseph Anthonius Maximilian, Hofrichter Kloster Niedernburg
Moser: Mathias, am Wolf
Moser: Bernhard, Vater des Mathias
Wolf, am
Grubweg (krfr.St. Passau)
Ruhmannsdorf (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
Kollersberg (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Diener
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Hofrichter
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Schreiber
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Mesner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ