Graf Joachim Ernst zu Oettingen bekundet, dass er als ältester regierender Graf zu Oettingen und Administrator der Oettinger Lehen Wolf Konrad Greckh von und zu Kochendorf für diesen selbst und dessen Bruder Hans, des verstorbenen Wolf Konrads Söhnen, den halben Flecken Ittlingen, den früher der verstorbene Weirich von Gemmingen innehatte, zu Mannlehen verliehen hat. Der halbe Flecken Ittlingen samt Zugehörungen ist durch einen am 7. September 1613 zwischen den Familien Greck von Kochendorf und von Gemmingen Bürger Linie zu Wimpfen geschlossenen und unterm 9. Mai 1616 durch den von dem verstorbenen Graf Gottfried zu Oettingen bestätigten Vertrag als neues Lehen an Wolf Konrad Greck gekommen. Für den Fall, dass der Greck'sche Mannesstamm erlischt, werden unter näher bezeichneten Konditionen als potentielle Lehnserben mitbelehnt: Weiprecht und Wolfgang, des verstorbenen Reinhards Söhne, Johann Reinhard, des verstorbenen Johann Christophs Sohn, Gebrüder und Vettern von Gemmingen zu Michelfeld und Hornberg, Eberhard von Gemmingen zu Rappenau und Treschklingen, des verstorbenen Philipps Sohn, Philipp Christoph und Johann Albrecht von Gemmingen, Söhne des verstorbenen Johann Konrads zu Maienfels, sowie Georg Schweickard und Achilles Christoph von Gemmingen, Söhne des verstorbenen Eberhards zu Bürg.