Kreditive Ks. Maximilians II. d.d. 1572 Apr. 11 und 1575 Nov. 17 für seinen Rat Georg Ilsung von Tratzberg, Landvogt in Ober- und Niederschwaben und Vogt zu Neuenburg, und für seinen Rat Paul von Appetzhofen an Abt Konrad [im Kreditiv von 1572 fälschlich: Christoph!] von Marchtal; Mahnschreiben des Georg Ilsung von Tratzberg an Abt Konrad wegen des 1570 zu Speyer bewilligten "Baugeldes"; Reichskammergerichtsvorladung an Abt Konrad wegen Säumigkeit in der Entrichtung des Marchtaler Beitrags zu der 1576 in Regensburg bewilligten Türkenhilfe von 60 Römermonaten; Schreiben des Erzhz. Ferdinand von Österreich und des Paul von Appetzhofen, Verwalters der Landvogtei Schwaben zu Altdorf, betr. eine Rückbürgschaft der Kll. Marchtal und Schussenried für eine von Erzhz. Ferdinand von Österreich den Brüdern Burkhard und Georg von Ehingen aus 10 000 fl zu zahlende Gült von jährlich 500 fl. (1580); Kreditiv des Kf. Ernst von Köln d.d. 1584 Juli 22 für seinen Freisinger Statthalter, den Domherren und Propst von St. Gertrud in Augsburg Geh. Rat Dr. iur. utr. Hieronymus Stor von Ostrach (Stör von Osterrach), und Schreiben Hz. Wilhelm von Bayern d.d. 1584 Aug. 4 an Abt Konrad von Marchtal betr. Unterstützung des Kf. Ernst durch die kath. Stände
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Kreditive Ks. Maximilians II. d.d. 1572 Apr. 11 und 1575 Nov. 17 für seinen Rat Georg Ilsung von Tratzberg, Landvogt in Ober- und Niederschwaben und Vogt zu Neuenburg, und für seinen Rat Paul von Appetzhofen an Abt Konrad [im Kreditiv von 1572 fälschlich: Christoph!] von Marchtal; Mahnschreiben des Georg Ilsung von Tratzberg an Abt Konrad wegen des 1570 zu Speyer bewilligten "Baugeldes"; Reichskammergerichtsvorladung an Abt Konrad wegen Säumigkeit in der Entrichtung des Marchtaler Beitrags zu der 1576 in Regensburg bewilligten Türkenhilfe von 60 Römermonaten; Schreiben des Erzhz. Ferdinand von Österreich und des Paul von Appetzhofen, Verwalters der Landvogtei Schwaben zu Altdorf, betr. eine Rückbürgschaft der Kll. Marchtal und Schussenried für eine von Erzhz. Ferdinand von Österreich den Brüdern Burkhard und Georg von Ehingen aus 10 000 fl zu zahlende Gült von jährlich 500 fl. (1580); Kreditiv des Kf. Ernst von Köln d.d. 1584 Juli 22 für seinen Freisinger Statthalter, den Domherren und Propst von St. Gertrud in Augsburg Geh. Rat Dr. iur. utr. Hieronymus Stor von Ostrach (Stör von Osterrach), und Schreiben Hz. Wilhelm von Bayern d.d. 1584 Aug. 4 an Abt Konrad von Marchtal betr. Unterstützung des Kf. Ernst durch die kath. Stände
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Nr. 28
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen
Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen >> I. Circularia 1468-1802
1572-1584
6 Schriftst.; Ausf. (davon 1 ausgefülltes und unterschriebenes Blankett)
Archivale
Appetzhofen, von, Paul
Bayern, Herzöge von; Wilhelm
Ehingen, von, Burkhard
Ehingen, von, Georg
Ilsung von Tratzberg, Georg
Köln, Erzbischöfe von; Ernst von Bayern, Kurfürst
Marchtal, Äbte von; Konrad
Stor von Ostrach, Hieronymus, Dr.
Altdorf = Weingarten RV
Augsburg A
Bad Schussenried BC; Kloster
Neuenburg am Rhein FR
Obermarchtal UL; Kloster
Schwaben, Landvogtei
Speyer SP; Reichstag
Türkenhilfe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:50 MESZ