Patriarch Ludwig von Aquileja, Nuntius und Sprecher des Basler Konzils für Teile Deutschlands, bewilligt Margarethe Holzschuher und ihren Kindern, für ihr Seelenheil einen Beichtvater in allen Fällen annehmen zu können, die nicht den Apostolischen Stuhl angehen.
Vollständigen Titel anzeigen
E 49/I Nr. 207
E 49/I Holzschuher/Urkunden
Holzschuher/Urkunden
24.07.1438
Archivale
Siegel, Befest., Zust.: Oblatensiegel Ludwig, Patriarch von Aquileja, anhangend, abgegangen
sonst. Begl. Merkmale: manu Laelinger
Sprache: lateinisch
Indexbegriff Person: Eugen IV. (Papst)
Indexbegriff Person: Laelinger, N., Kanzlist
Indexbegriff Person: Aussteller: Ludwig (Patriarch von Aquileja)
Indexbegriff Person: Empfänger: Holzschuher, Margarete
Indexbegriff Person: Siegler: Ludwig (Patriarch von Aquileja)
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
sonst. Begl. Merkmale: manu Laelinger
Sprache: lateinisch
Indexbegriff Person: Eugen IV. (Papst)
Indexbegriff Person: Laelinger, N., Kanzlist
Indexbegriff Person: Aussteller: Ludwig (Patriarch von Aquileja)
Indexbegriff Person: Empfänger: Holzschuher, Margarete
Indexbegriff Person: Siegler: Ludwig (Patriarch von Aquileja)
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
Aquileja
Bamberg
Bamberg, Diözese
Basel
Basel, Konzil
Deutschland (Germanien)
Germanien s. Deutschland
Nürnberg
Patriarch
Nuntius
Generalsynode
Konzil
Basler Konzil
Legat
Diözese
Beichtvater
Apostolischer Stuhl
Stuhl, Apostolischer
Papst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ