Herzog Christoph von Württemberg erteilt dem herzoglichen Rat Balthasar von Gültlingen auf Widerruf die Erlaubnis, in den Hölzern Neuer Buler und Gemainberg, beide jenseits der Nagold gelegen, zu jagen. Er darf jedoch von Egidii, dem 1. Sept., bis Johannestag [Juni 24] keine Hirsche und von Ostern bis Johannestag überhaupt kein Schwarz- und Rotwild jagen. Er soll dagegen die Rechte des Forstes wahren, die Grenzmarken erhalten, die Jagderlaubnis nicht auf andere Bezirke ausdehnen oder anderen gestatten, die Forstmeister unterstützen und bei Widerruf der Erlaubnis ohne Widerspruch zurücktreten, wie er es in seinem Revers versprochen hat.
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Herzog Christoph von Württemberg erteilt dem herzoglichen Rat Balthasar von Gültlingen auf Widerruf die Erlaubnis, in den Hölzern Neuer Buler und Gemainberg, beide jenseits der Nagold gelegen, zu jagen. Er darf jedoch von Egidii, dem 1. Sept., bis Johannestag [Juni 24] keine Hirsche und von Ostern bis Johannestag überhaupt kein Schwarz- und Rotwild jagen. Er soll dagegen die Rechte des Forstes wahren, die Grenzmarken erhalten, die Jagderlaubnis nicht auf andere Bezirke ausdehnen oder anderen gestatten, die Forstmeister unterstützen und bei Widerruf der Erlaubnis ohne Widerspruch zurücktreten, wie er es in seinem Revers versprochen hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a U 11
Aus: A 248 Bü 372
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a Rentkammer: Urkunden
Rentkammer: Urkunden >> Urkunden
1556 Februar 25
Quart (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ