Personalunterlagen des Eduard Felix Hubert Brunn (1848-1870)
Vollständigen Titel anzeigen
V 509, 12
V 509 Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Haus Brunn – Meinecke
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Haus Brunn – Meinecke
(1833) 1867-1870
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Regulativ für die Prüfung der Feldmesser vom 31.08.1833 (handschriftlich); Briefe des Eduard Brunn an dessen Onkel (1867-1870); Paket/Kofferanhänger; Immatrikulationsurkunden der Universität Bonn vom 31.10.1867 und 16.01.1868; Probezeichnung (1870); Jahresbericht 1870-1871 des Gymnasium Thomaeum zu Kempen (Druck); Schmucktafel zur ersten heiligen Kommunion am 24.04.1861; Zeugnis zur Meldung zum einjährigen freiwilligen Militärdienst vom 05.01.1867; Geburtsbescheinigung, ausgestellt von der Bürgermeisterei Straelen am 02.01.1867; Berechtigungsschein der Departements-Prüfungs-Commission der Freiwilligen zum einjährigen Dienst zu Düsseldorf vom 04.03.1867 und 01.04.1870; Zeugnis der Reife des Gymnasiums zu Kempen vom 30.07.1867; Abgangszeugnis der Königlich Preußischen Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn vom 05.08.1968 (Rechtswissenschaft); Bescheinigung über empfangene Militärausrüstung als einjähriger Freiwilliger (08.04.1870); Curriculum vitae: "Geboren wurde ich Eduard, Felix, Hubert Brunn den 25. Februar 1848 zu Straelen Kreis Geldern von meinen noch lebenden Eltern Dr. med. Brunn und Josefine, gb. Keuller. Ich bekenne mich zur katholischen Religion. Nachdem ich den ersten Unterricht in der heimatlichen Elementarschule genossen, besuchte ich die dortige höhere Schule und wurde dann in das collegium Augustianum zu Gaesdonk aufgenommen, wo ich 3 Gymnasial - Klassen absolvierte. Die beiden ersten Gymnasial - Klassen absolvierte ich an dem Königlichen Gymnasium in Kempen. Das Zeugnis der Reife erhielt ich dort im Sommer des Jahres 1867. Mit diesem ausgerüstet bezog ich im Winter desselben Jahres die Universität zu Bonn, wo ich in die juristische Fakultät immatrikuliert wurde. Doch schon nach einem Jahr wurde mir das Studium zuwider und ich wählte mir die Oekonomie zu meinem Berufe. Weil es mir dazu von Nutzen zu sein schien, die Feldmeßkunst nebenbei zu kennen, so entschloß ich mich nachdem ich ein Jahr lang auf einer Oekonomie gewesen war, das zu jenem Zweck erforderliche Examen zu machen. Augenblicklich bin ich in der Vorbereitung zu obigem Examen begriffen"; Aufträge der Königlichen Regierung zu Münster vom 08.04.1870 und 04.05.1870 zur Vorlage einer Kopie der Voland’schen Karte des Kreises Paderborn mit dem Komplex der Gemeinden Kirchborchen mit Alfen, Dorenhagen, Dahl etc. zwecks Ablegung der Prüfung als Feldmesser; Anfrage hinsichtlich eines Nivellements und der dazu benutzten Instrumente (April 1870); Handschriftliche Aufzeichnungen als Feldmesser (1870); Auszug aus dem Totenbuch der Gemeinde Mannheim im Großherzogtum Baden vom 29.11.1870 (Nachweis und Beurkundung des Todes von Eduard Brunn am 01.10.1870 nachmittags um vier Uhr); Korrespondenz des Eduard Brunn mit der Familie, auch Feldpost-Korrespondenzkarten (1868-1870).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) (Tektonik)
- 4.4.2. Sammlungen von Vereinen, Institutionen und Firmen (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Haus Brunn – Meinecke (Bestand)