Weikersheimer Urkunden (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 152
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein >> Archiv Langenburg >> Sonstige Bestände
1536-1783
Inhalt und Bewertung
Die Urkunden des vorliegenden Bestandes betreffen alle die Herrschaft Weikersheim und entstammen dem Archiv in Weikersheim. Im 19. Jh., als die Herrschaft Weikersheim an Hohenlohe-Langenburg fiel (zunächst noch gemeinschaftlich mit Hohenlohe-Kirchberg verwaltet), wurden sie nach Lagenburg verlagert und seitdem hier verwahrt. Die meisten Urkunden enthalten noch Titelblätter mit Kurzregesten und Signaturen, die aus der Langenburger Zeit stammen. Es waren wichtige Dokumente, die man zur Information in der Langenburger Zentrale benötigte, also ein Auslesebestand.
Gliederung: 1. Weikersheimer Urkunden aus dem 16. Jahrhundert; 2. Weikersheimer Urkunden aus dem 17. Jahrhundert; 3. Weikersheimer Urkunden aus dem 18. Jahrhundert.
Vorwort: Die 30 Urkunden des vorliegenden Bestandes betreffen alle die Herrschaft Weikersheim und entstammen dem Archiv in Weikersheim. Im 19. Jh., als die Herrschaft Weikersheim an Hohenlohe-Langenburg fiel (zunächst noch gemeinschaftlich mit Hohenlohe-Kirchberg verwaltet), wurden sie jedoch nach Lagenburg gezogen und hier verwahrt. Die meisten Urkunden enthalten noch Titelblätter mit Kurzregesten und Signaturen, die aus der Langenburger Zeit stammen. Es waren wichtige Dokumente, die man zur Information in Langenburg benötigte. Es sind keineswegs alle Urkunden des Archivs in Weikersheim, sondern nur eine Auslese. Nur ein Drittel der "Urkunden" sind solche im archivarischen Sinn: also aus Pergament mit anhängenden Wachssiegel. Der Rest sind Papierurkunden, die normalerweise in Akten verbleiben und wie Akten aufbewahrt werden können. Aber auch bei den Papierdokumenten handelt es sich um Willensbekundungen, die durch Oblatensiegel oder aufgedrückte Wachssiegel bekräftigt wurden. Sechs Urkunden entstammen dem 16. Jh., fünf dem 17. und die überwältigende Mehrheit (18 Stück) aus dem 18. Jh. Das passt gut zu der Feststellung, dass es sich um eine Auswahl an Dokumenten handelt, die den gültigen Rechtszustand wiedergeben, meistens um Vereinbarungen mit benachbarten Herrschaften (Deutscher Orden, Hochstift Würzburg, Hatzfeldt sowie Hohenlohe-Schillingsfürst und Hohenlohe-Bartenstein) über die gegenseitigen Rechte. Solche Dokumente wurden in der neuen Zentrale in Langenburg für Verwaltungszwecke benötigt und daher hier dauerhaft aufbewahrt. Die laufende Nummerierung auf den Titelblättern reicht bis 92, demnach handelt es sich bei den Urkunden nur um einen Teil. Der ursprüngliche Bestand könnte auch andere Betreffe neben Weikersheim umfasst haben. Es findet sich eine weitere Signatur, die mit Kuli oder Tinte auf dem Titelblatt und teilweise auf der Urkunde angebracht ist: z.B. "Lgb. 17/1", wobei vor dem Schrägstrich 15, 16 oder 17 steht und danach ab 1 laufende Nummern. Auch diese Signatur ist nicht (mehr) vollständig vertreten. Sie stammt aus der Zeit des Archivrats Schumm, ein darauf bezogenes Findbuch ist nicht bekannt. Eine in den Bestand eingeordnete Urkunde (U 30) entstammt dem "Originalienbehälter", hat allerdings einen Weikersheimischen Betreff und eine Weikersheimer Entstehungsprovenienz, was für die Einreihung maßgeblich war. Innerhalb des Findbuches sind Urkunden chronologisch geordnet, die Gliederung richtet sich nach den Jahrhunderten. Der Bestand erhielt die Bezeichnung "La 152 Weikersheimer Urkunden" und umfasst 1 lfd. m. Die Laufzeit der 30 Urkunden (1 lfd. m) reicht von 1536 bis 1783. Neuenstein, im Mai 2011 Dr. Schiffer
30 Urkunden (1 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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13.11.2025, 2:39 PM CET