Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
22004 Fakultät für Bio- und Geowissenschaften (Bestand)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
KIT-Archiv (Archivtektonik) >> 2 Karlsruher Institut für Technologie und Vorläufer >> 22 Fakultäten
1935-1985
Inhalt: Wesentliche Inhalte sind der Klassifikation zu entnehmen. Daneben sind erwähnenswert: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts, Wiederverwendung von Hochschullehrern nach Art. 131 GG, Ausbau der Fakultät und der Technischen Hochschule Karlsruhe (u.a. Leussink-Plan), Statistik.
Entstehungsgeschichte: Die Fakultät für Bio- und Geowissenschaften wurde im Jahr 1969 gegründet. Zuvor waren mindestens die meisten ihrer Lehrstühle an der Technischen Hochschule bzw. der Universität Karlsruhe (TH) (so ab 1967) während der Bestandslaufzeit folgendermaßen eingeordnet:
1934-1937: Allgemeine Abteilung (1. Sektion für Mathematik und Naturwissenschaften, 2. Sektion für allgemeine Geisteswissenschaften)
1937-1940 (genauer Schluss Ende 1940?): Fakultät für Allgemeine Wissenschaften
1941 (genauer Anfang mit Jahr 1941?)-1945: Fakultät für Naturwissenschaften und Ergänzungsfächer (1. Abteilung für Mathematik und Physik, 2. Abteilung für Chemie, 3. Abteilung für nichtnaturwissenschaftliche Ergänzungsfächer)
1946-1948: Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften (1. Abteilung für Mathematik und Naturwissenschaften, 2. Abteilung für Geisteswissenschaften)
1948-1966: Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften (1. Abteilung für Mathematik und Physik, 2. Abteilung für Chemie, 3. Abteilung für Geisteswissenschaften)
1966-1969: Fakultät für Naturwissenschaften II (Chemie, Bio- und Geowissenschaften)
Mit dem 01.10.2002 ging die Fakultät in der Fakultät für Chemie und Biowissenschaften sowie in der Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften auf.
Institutionsgeschichte im provisorischen Findbuch von Klaus-Peter Hoepke:
"Die Ursprünge der biologischen und geologischen Disziplinen reichen bis in die Anfänge der Fridericiana zurück. Bei der Gründung der Polytechnischen Schule im Jahre 1825 erhielt der Freiburger Privatdozent Friedrich August Walchner die Professur für die Fächer Chemie, Geologie und Mineralogie. Walchner lehrte hier bis 1854 und erwarb sich in der Fachwelt einen angesehenen Namen. - Im Zuge der Reorganisation bekam das Karlsruher Polytechnikum einen Lehrstuhl für Zoologie und Botanik, auf den 1833 Dr. Alexander Braun berufen wurde; er lehrte bis 1845. Darüber hinaus erweiterte man gelegentlich der Reorganisation die Anstalt um die Forstschule, so daß die biologischen Fächer fast seit Anbeginn im Lehrangebot, genau: im Stundenplan der Polytechnischen Schule eine ansehnliche Rolle spielten.
Die Bio-Fächer büßten ihr Gewicht ein, als die nunmehrige "Abteilung für Forstwesen" 1921 nach Freiburg verlegt und die pharmazeutische Ausbildung der Chemiker 1925 eingestellt wurde. Dagegen erlebte die Geologie unter Wilhelm Paulcke (1905-1935) noch einmal einen glanzvollen Höhepunkt.
Nach 1945 unternahm die Hochschulspitze große Anstrengungen, um die personell wie materiell darniederliegenden Bio- und Geofächer wiederzubeleben und sie insbesondere für die Anforderungen der Lehrerausbildung tauglich zu machen. Die geschah zunächst im Rahmen der "Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften". An deren "Abteilung für Chemie" konnte der seit 1945 verwaiste Lehrstuhl für Geologie und Mineralogie endlich im Jahre 1950 wieder besetzt werden. Nach dem frühen Tod seines Inhabers im Jahre 1955 entschloß man sich zur Teilung des Lehrstuhls in einen geologischen und einen mineralogischen Lehrstuhl. In der "Abteilung für Mathematik und Physik" derselben Fakultät wurde 1964 ein Lehrstuhl für Geophysik errichtet.
Bei Aufteilung der natur- und geisteswissenschaftlichen Fakultät im Jahre 1966 blieb der geophysikalische Lehrstuhl in seiner angestammten Umgebung, d.h. bei der nunmehrigen "Fakultät für Naturwissenschaften I", die die mathematischen und physikalischen Fächer vereinte. Die übrigen Geofächer bildeten zusammen mit den biologischen und chemischen Lehrstühlen die "Fakultät für Naturwissenschaften II'.
1969 erfolgte die Teilung auch dieser Einheit in die "Fakultät für Chemie" und die "Fakultät für Bio- und Geowissenschaften". Dabei verloren die Geowissenschaftler den Lehrstuhl bezw. das Institut für Kristallographie an die - zur gleichen Zeit neu geschaffene - "Fakultät für Physik" (bei der nach wie vor die Geophysik angesiedelt blieb). Anderseits erhielt die Bio- und Geofakultät den Lehrstuhl für Geographie, der andernfalls bei der neuen "Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften" hätte bleiben müssen.
Auf ähnlich kompliziertem Weg wie die Geowissenschaften fanden auch die Biofächer zusammen. Die Wiedererrichtung der Lehrstühle für Botanik (1946) und Zoologie (1962) ergänzte 1962 die Schaffung eines Lehrstuhls für Strahlenbiologie. Diese drei Lehrstühle gehörten zunächst der erwähnten "Abteilung für Chemie" bezw. anschließend der "Fakultät für Naturwissenschaften II' an und bildeten dann 1969 den biologischen Grundstock der Bio-Geo-Fakultät. Der Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie indes war von vornherein enger an die chemischen Nachbardisziplinen angelehnt und blieb nach 1969 folgerichtig der "Fakultät für Chemie" zugeordnet.
Von der Sache her verbot sich eine allzu strenge Abgrenzung der neuen naturwissenschaftlichen Fakultäten. Der wissenschaftlich-organisatorische Konnex blieb nach der Fakultätenteilung von 1969 durch eine Reihe von Zweitmitgliedschaften gewahrt, die ein Lehrstuhlinhaber bei einer naturwissenschaftlichen Nachbarfakultät erwerben konnte.
Bei ihrer Gründung im Jahre 1969 umfaßte die "Fakultät für Bio- und Geowissenschaften" folgende Lehrstühle bezw. Institute:
Botanisches Institut (einschl. Botanischer Garten);
Zoologisches Institut;
Lehrstuhl/Institut für Strahlenbiologie;
Lehrgebiet Biophysik/Geologisches Institut mit Lehrstuhl I, Lehrstuhl II;
Mineralogisches Institut;
Petrographisches Institut;
Geographisches Institut mit Lehrstuhl I, Lehrstuhl II.
Seither kamen hinzu bezw. wurden umgewidmet:
Lehrstuhl für Botanik II (Pflanzenphysiologie) 1970;
Lehrstuhl für Zoologie II 1971;
Petrographisches Institut - nachmals Institut für Petrographie und Geochemie 1975;
Institut für Strahlenbiologie - nachmals Institut für Genetik 1977;
Institut für Mikrobiologie 1982."
Das Amt des Dekans versahen während der Bestandslaufzeit:
(1934-1935 Kurt von Sanden?)
1935-1937 Karl Wulzinger
1937-1944 Alfons Bühl
1944 Hermann Ulich
1944-1945 Wolfgang Haack
1946 Theodor Pöschl
1946-1947 Egon Hiedemann
1947-1948 Paul Günther
1948-1949 Rudolf Criegee
1950-1951 Rudolf Scholder
1951-1952 Karl Strubecker
1952-1953 Friedrich August Henglein
1953-1954 Christian Gerthsen
1954-1955 Ernst Terres
1955-1956 Eberhard Mettler
1956-1957 Kurt Bodendorf
1957-1958 Hans Wittich
1958-1959 Helmut Pichler
1959-1960 Johannes Weissinger
1960-1961 Gerhard Krüger
1961-1962 Rudolf Criegee
1962-1963 Karl Strubecker
1963-1964 Heinrich Franck
1964-1965 Fritz Stöckmann
1965-1966 Hans Blohm
1966-1967 Heinz Kunle
1967-1968 Heinz Gerhard Kahle
1968-1969 Stephan Müller
1969-1970 Hans Kühlwein
1970-1972 Alfred Wirthmann
1972-1974 Egon Althaus
1974-1976 Alfred Wirthmann
1976-1979 Georg Kümmel
1979-1982 Rolf Emmermann
1982-1984 Manfred Weisenseel
1984-1986 Harald Puchelt
Die Leitung der einschlägigen Fakultätsabteilung versahen während der Bestandslaufzeit:
1941-1946 Rudolf Scholder
1948-1949 Rudolf Criegee
1949-1950 Kurt Bodendorf
1950-1952 Rudolf Scholder
1952-1954 Friedrich August Henglein
1954-1955 Ernst Terres
1956 Rudolf Criegee
1956-1958 Kurt Bodendorf
1958-1960 Helmut Pichler
1960-1962 Rudolf Criegee
1962-1963 Walter Seelmann-Eggebert
1963-1965 Ernst Ulrich Franck
1965-1966 Erich Fitzer
Klassifikationsübersicht: 1. Organisation und Allgemeines
1.1 Rechtsgrundlagen und Satzungen
1.2 Allgemeine Verwaltung
1.3 Fakultätsstruktur
2. Serielles Schriftgut
2.1 Protokolle
2.2 Korrespondenz
3. Finanzverwaltung
4. Gebäude und Inventar
5. Einrichtungen der Fakultät
6. Personal
6.0 Allgemeines
6.1 Berufungen
6.2 Habilitationen
6.3 Ehrungen
6.4 Lehraufträge und Gastaufenthalte
6.5 Einzelfälle
7. Lehre und Studium
7.0 Allgemeines
7.1 Zulassung zum Studium
7.2 Lehrplan und Lehrveranstaltungen
7.3 Prüfungen
7.4 Promotionen
8. Externe Institutionen
8.1 Fakultätentag
8.2 Sonstige Institutionen
Verweis auf Literatur: Hanke, Wilfried und Illies, Henning: Fakultät für Bio- und Geowissenschaften, in: Fridericiana. Zeitschrift für die Universität Karlsruhe 16 (1975), S. 49-67.
Fakultät für Bio- und Geowissenschaften an der Universität Karlsruhe (TH)
6,7 m
Akten
Verweis auf ähnliches Material: KIT-Archiv:
10001 Technische Hochschule Karlsruhe
21001 Hochschulverwaltung
22012 Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
27001 Nachlass Karl Strubecker
27013 Nachlass Rudolf Metz
27103 Sammlung Wilhelm Paulcke.
Verweis auf ähnliches Material: KIT-Archiv:
10001 Technische Hochschule Karlsruhe
21001 Hochschulverwaltung
22012 Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
27001 Nachlass Karl Strubecker
27013 Nachlass Rudolf Metz
27103 Sammlung Wilhelm Paulcke.
Benutzungbeschränkungen: Die Benutzung ist teilweise durch Schutzfristen für Sachakten und personenbezogene Unterlagen eingeschränkt.
Breuer, Samson
Bühl, Alfons
Dorsch, Karl Ewald
Elöd, Egon
Wassermann, Albert
Lederbogen, Rolf
Probst, Raimund
Eigenfeld, Rolf
Hotz, Gerhart
Lobscheid, Hans-Gert
Murawski, Hans
Sprecher, Ewald
Seibold, Eugen
Schröcke, Helmut
Juritzka, Gerhard
Kirsch, Helmut
Lang, Gerhard
Miltenburger, Herbert
Schmidt-Lorenz, Wilhelm
Staudt, Günter
Trunkó, László
Volf, Vladimir
Abele, Gerhard
Becker, Hans
Burek, Peter Joachim
Emmermann, Rolf
von Hagen, Heinrich-Otto
Hötzl, Heinz
Kenntner, Georg
Metz, Rudolf
Schäfer, Karlheinz
Seidel, Arnulf
Sittig, Eberhard
Smykatz-Kloss, Werner
Stellrecht, Rolf
Tevini, Manfred
Abraham, Rudolf
Beck, Ludwig
Blaich, Rolf
Gaebe, Wolf
Grimm, Klaus
Heimann, Robert
Hoffmann, Georg
Hüser, Klaus
Lücke, Werner
von Massow, Friedrich
Rieder, Norbert
Roesler, R. Ulrich
Sprey, Benno
Hagen, Ulrich
Hötzl, Heinz
Schoffa, Günter
Mutscheller, Franz
Kruppa, Erwin
Ludwig, Bernhard
Naumann, Erich
Signorini, Antonio
Staudinger, Hermann
von Zwiedenick-Südenhorst, Otto
Leitz, Ernst
Schüßler, Wilhelm
Schwidefsky, Kurt
Diem, Max