Das so genannte hornsbergische Gut: 1.) ein freier Burgsitz zu Ershausen [Ortsteil von Schirmberg, Lkr. Eichsfeld] mit näher genannten jährlichen ...
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Urk. 14, 1621
A I u, von Baumbach sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Baumbach, Nr. 26
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe E >> Er-Ey >> Eschwege, von >> 1500-1599
1574 Juli 21
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das so genannte hornsbergische Gut: 1.) ein freier Burgsitz zu Ershausen [Ortsteil von Schirmberg, Lkr. Eichsfeld] mit näher genannten jährlichen Einkünften; 2.) Einkünfte zu Volkerode [Gem., Verwaltungsgemeinschaft Ershausen/Geismar, Lkr. Eichsfeld], unter anderem von der Mühle, vom Happenhof und vom (Kemnothhof); 3.) jährliche Einkünfte zu Siebertshausen [Ortsteil der Gem. Frielendorf, Schwalm-Eder-Kr.] [?] (Siffertzhusen); 4.) ein Vorwerk zu Wanfried [Stadt, Werra-Meißner-Kr.] mit im Einzelnen beschriebenen Äckern; alle Lehnsstücke waren von den Brüdern Stam und Herting von Hornsberg heimgefallen und dann an Hans Diede und Heinrich von Eschwege als Lehen vergeben worden. Nach Hans Diedes Tod wurde eine Hälfte an Wilhelm Speth verliehen und von diesem an die 1502 Belehnten verkauft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg von Eschwege
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg von Eschwege
Belehnte/r: Konrad, Urban, Georg und Reinhard von Eschwege, die Söhne des verstorbenen Reinhard von Eschwege
Ab der Lehnsurkunde vom 14. Oktober 1560 [Urk. 14 Nr. 1619] werden die Lehnsstücke nicht mehr näher spezifiziert, sondern nur noch als hornsbergisches Gut bezeichnet.
Ab der Lehnsurkunde vom 14. Oktober 1560 [Urk. 14 Nr. 1619] werden die Lehnsstücke nicht mehr näher spezifiziert, sondern nur noch als hornsbergisches Gut bezeichnet.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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