Brücken und Wege
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A, 10
A Registratur der Kantonsverwaltungen Neuenkirchen und Verl bis 1843
Registratur der Kantonsverwaltungen Neuenkirchen und Verl bis 1843 >> a) Kantonverwaltung Neuenkirchen bis 1839/1840
1808 - 1818
enthält: Enthält: Schriftwechsel über die Instandhaltung und Unterhaltung der öffentlichen Wege und Landstraßen mit den zugehörigen Brücken, zunächst zwischen dem Präfekten von Elverfeld des Districts Paderborn, Departement der Fulda, und dem Friedensrichter Harsewinkel in Neuenkirchen, dann zwischen dem Präfekt in Paderborn und dem Commune-Maire Klinke in Neuenkirchen (ab 1813 Cantons-Maire), ab 1814 - Preußen beansprucht das französische Königreich Westphalen bereits für sich - zwischen dem Landrat von Elverfeld in Paderborn und dem Cantons-Beamten Klinke in Neuenkirchen (ab 1816 dann dem Landrat in Wiedenbrück verantwortlich).
Als es im July 1808 "sehr wahrscheinlich und fast gewiß" ist, "daß Se. Majestät der König von Cassel (Jerome Bonaparte) hierdurch nach Münster reisen werden", ist es besonders "dringend nothwendig, daß die Wege schläunigst in vollig guten Stand gesetzt werden." (Paderborn 28. Juli 1808) Der Friedensrichter Harsewinkel antwortet am 4. August: "Die durch den hieisgen Canton führenden Wege, welche Sr. Königlichen Majestät von Westphalen im Falle einer Reise von Cassel nach Münster berühren werden, sind bis auf diesen Augenblick unaufhörllich verbessert worden, so daß sich dieselben jezt (!) in einem ganz erträglichen Zustande befinden."
"Verzeichnis der in meinem Canton (mit den Communen Liemke, Sende, Varensell und den Kirchorten Verl und Neuenkirchen) befindlichen öffentlichen Gebäuden, Brücken, Chausseen, Mühlen pp", Neuenkirchen 20. November 1809
(in die Rubrik "Benennung der Casse woraus die baaren erforderlichen Kosten bisher entnommen worden sind", trug Maire Klinke ein: "ob die Kosten aus der landesherrlichen oder gutsherrlichen Casse entnommen wurden ist mir unbekannt"; weitere Rubriken: Wem gehört das Bauwerk? Wo liegt es? Wer stellt das Baumaterial? Werden Dienstfuhren und Handdienste aufgeboten? Zustand des Bauwerks?);
aufgezählt werden
- für die "Commune Liemke a. das Schoß zur Holte, b. das Gebäude rings um das Schloß, theils maßiv, theils von Holz gebauet, mit Ziegeldach worin 3 Wohnungen nebst einer Kapelle sich befinden, c. das Bleichehaus von Holz gebauet mit Ziegeldach, d. das Dreschehaus von Holz mit Ziegeldach, e. die Mahlmühle von Holz mit Ziegelsteinen bedeckt, f. die Oelmühle von Holz mit Ziegelsteinen bedeckt, g. die Mühlen-Scheune von Holz mit Ziegeldach, h. die Sägemühle mit zwey Nebengebäuden von Holz und Ziegeldach, i. der Ziegelofen mit vier Nebenhäusern von Holz mit Ziegeldach, k. die Mühlenbrücke von Holz, m. die Wassermauer von Holz (die Schloßbrücke; weitere Brücken n.-t. gestrichen), die Heerstraße von Paderborn nach Bielefeld ein Sandweg"
- für die "Commune Sende a. die Heerstraße von Paderborn nach Bielefeld ein Sandweg nebnst eine Brücke von Holt, b. der Sandweg von Gütersloh nach Oerlinghausen, c. der Sandweg von Verl nach Bielefeld"
- für "Verll Kirchdorf a. Kirche maßiv mit Schindendach (!) zu Verll, Sende und Bornholte, b. Pastorat, Kaplanei und Küsterhaus, gehören zu Verll, Sende, Bornholte, c. Mahlmühle von Holz mit zwey u(n)terschlächtigen Gängen, d. die Mühlenbrücke ist maßiv und gehört zu Verll und Sende, e. die Heerstraße von Verll nach Gütersloh ein Sandweg, f. Heer- Straße von Friedrichsdorf nach Neuenkirchen (gestrichen)
Es scheinen regelmäßige "Herbstverbesserungen" stattgefunden zu haben: "Verzeichniß der im verflossenen Herbste im Canton Neuenkirchen reparirten Wege und Straßen", Neuenkirchen 24. Mai 1816.
"Verzeichniß der im Canton Neuenkirchen vorkommenden Wege und Brücken", 25. April 1817, die die Eingesessenen mit Fuhren und Handdiensten Instandhalten mussten.
Als es im July 1808 "sehr wahrscheinlich und fast gewiß" ist, "daß Se. Majestät der König von Cassel (Jerome Bonaparte) hierdurch nach Münster reisen werden", ist es besonders "dringend nothwendig, daß die Wege schläunigst in vollig guten Stand gesetzt werden." (Paderborn 28. Juli 1808) Der Friedensrichter Harsewinkel antwortet am 4. August: "Die durch den hieisgen Canton führenden Wege, welche Sr. Königlichen Majestät von Westphalen im Falle einer Reise von Cassel nach Münster berühren werden, sind bis auf diesen Augenblick unaufhörllich verbessert worden, so daß sich dieselben jezt (!) in einem ganz erträglichen Zustande befinden."
"Verzeichnis der in meinem Canton (mit den Communen Liemke, Sende, Varensell und den Kirchorten Verl und Neuenkirchen) befindlichen öffentlichen Gebäuden, Brücken, Chausseen, Mühlen pp", Neuenkirchen 20. November 1809
(in die Rubrik "Benennung der Casse woraus die baaren erforderlichen Kosten bisher entnommen worden sind", trug Maire Klinke ein: "ob die Kosten aus der landesherrlichen oder gutsherrlichen Casse entnommen wurden ist mir unbekannt"; weitere Rubriken: Wem gehört das Bauwerk? Wo liegt es? Wer stellt das Baumaterial? Werden Dienstfuhren und Handdienste aufgeboten? Zustand des Bauwerks?);
aufgezählt werden
- für die "Commune Liemke a. das Schoß zur Holte, b. das Gebäude rings um das Schloß, theils maßiv, theils von Holz gebauet, mit Ziegeldach worin 3 Wohnungen nebst einer Kapelle sich befinden, c. das Bleichehaus von Holz gebauet mit Ziegeldach, d. das Dreschehaus von Holz mit Ziegeldach, e. die Mahlmühle von Holz mit Ziegelsteinen bedeckt, f. die Oelmühle von Holz mit Ziegelsteinen bedeckt, g. die Mühlen-Scheune von Holz mit Ziegeldach, h. die Sägemühle mit zwey Nebengebäuden von Holz und Ziegeldach, i. der Ziegelofen mit vier Nebenhäusern von Holz mit Ziegeldach, k. die Mühlenbrücke von Holz, m. die Wassermauer von Holz (die Schloßbrücke; weitere Brücken n.-t. gestrichen), die Heerstraße von Paderborn nach Bielefeld ein Sandweg"
- für die "Commune Sende a. die Heerstraße von Paderborn nach Bielefeld ein Sandweg nebnst eine Brücke von Holt, b. der Sandweg von Gütersloh nach Oerlinghausen, c. der Sandweg von Verl nach Bielefeld"
- für "Verll Kirchdorf a. Kirche maßiv mit Schindendach (!) zu Verll, Sende und Bornholte, b. Pastorat, Kaplanei und Küsterhaus, gehören zu Verll, Sende, Bornholte, c. Mahlmühle von Holz mit zwey u(n)terschlächtigen Gängen, d. die Mühlenbrücke ist maßiv und gehört zu Verll und Sende, e. die Heerstraße von Verll nach Gütersloh ein Sandweg, f. Heer- Straße von Friedrichsdorf nach Neuenkirchen (gestrichen)
Es scheinen regelmäßige "Herbstverbesserungen" stattgefunden zu haben: "Verzeichniß der im verflossenen Herbste im Canton Neuenkirchen reparirten Wege und Straßen", Neuenkirchen 24. Mai 1816.
"Verzeichniß der im Canton Neuenkirchen vorkommenden Wege und Brücken", 25. April 1817, die die Eingesessenen mit Fuhren und Handdiensten Instandhalten mussten.
Kantonsverwaltung Neuenkirchen
Archivale
Klinke, Cantonsbeamter
Brücken
Wege
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ