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Otto von Leimbach (Leymbach) quittiert den Brüdern Eckhard und Friedrich Röhrenfurth (Rorenfurt) über 181 Silberlinge für die Burg- und Mannlehen,...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1414 September 8
Ausfertigung, Pergament (11,6 x 20,0 cm) mit anhängendem Siegel (d = 25 mm, gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Ipso die Nativitatis beate Marie virginis gloriose
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Otto von Leimbach (Leymbach) quittiert den Brüdern Eckhard und Friedrich Röhrenfurth (Rorenfurt) über 181 Silberlinge für die Burg- und Mannlehen, die er und sein Vetter Wernher von Leimbach im Lande zu Hessen (Hessin) gehabt haben. Er will ?getruwelichen ryden und arbeidin?, dass die Brüder mit tiefen Lehen belehnt werden. Erreicht er dies nicht, so will er die 181 Silberlinge zurückgeben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Übergab deren von Leimbach Ihrer gudter so sie denen von Rorrenfurt aufgeben"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "han ich my(n) Inges(igil) vor mich unde vor myne Erbin an disin briff tun hencken"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 334
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.