Verband Deutscher Schullandheime (Bestand)
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VDS
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Bestandsbeschreibung: Der Verband Deutscher Schullandheime e. V. wurde unter diesem Namen 1949 in Marburg gegründet. Er umfasst zu diesem Zeitpunnkt vor allem Schullandheime aus der West-Zone Deutschlands, viele Schullandheime aus der Ost-Zone Deutschlands wurden nach dem Zweiten Weltkrieg für andere Zwecke genutzt. Ein Vorgänger des Verbandes war der Reichsbund der deutschen Schullandheime, der 1925 auf einer gemeinsamen Tagung gegründet wurde. Auf dieser Tagung wurde auch der Begriff des Schullandheims als Sammelbegriff geprägt. Einen allgemeinen Begriff zu finden war durch die vermehrte Gründung solcher EInrichtungen ab 1915 in ganz Deutschland notwendig geworden. Der Verband diente hierbei zur Sammlung und Koordinierung der Tätigkeiten der verschiedenen Schullandheime in ganz Deutschland.
Der Bestand enthält Chroniken zu zahlreichen Schullandheimen, Akten zur Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg, Verzeichnisse der Schullandheime, Satzungen und Protokolle der Delegierten-Mitgliederversammlungen und des Bundesvorstandes, Unterlagen der Bücherei des Reichsbundes deutscher Schullandheime, sowie eine große Sammlung von Fotografien und Glasplattendias mit Abbildungen von Schullandheimen und Aktivitäten der Schullandheime.
Der Bestand wurde 2017 an die BBF übergeben. Der Bestand ist über eine Übergabeliste grob erschlossen. Eine Benutzung des Bestandes ist nach schriftlicher Anfrage und unter Beachtung personen- und datenschutzrechtlicher Bestimmungen möglich.
Der Bestand enthält Chroniken zu zahlreichen Schullandheimen, Akten zur Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg, Verzeichnisse der Schullandheime, Satzungen und Protokolle der Delegierten-Mitgliederversammlungen und des Bundesvorstandes, Unterlagen der Bücherei des Reichsbundes deutscher Schullandheime, sowie eine große Sammlung von Fotografien und Glasplattendias mit Abbildungen von Schullandheimen und Aktivitäten der Schullandheime.
Der Bestand wurde 2017 an die BBF übergeben. Der Bestand ist über eine Übergabeliste grob erschlossen. Eine Benutzung des Bestandes ist nach schriftlicher Anfrage und unter Beachtung personen- und datenschutzrechtlicher Bestimmungen möglich.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2025, 07:50 MESZ