Regierungspräsident Stade 1885-1978, Militaria (Bestand)
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NLA ST, Rep. 180 Mil
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche und kommunale Bestände >> 1.1 Akten >> 1.1.2 Kurfürstliche bzw. königliche Landdrostei, preußische bzw. niedersächsische (Bezirks-) Regierung Stade und Mittelinstanzen (bis 1978)
1885-1984
Bestandsgeschichte: Das vorliegende Findbuch zum Teilbestand Rep. 180 Mil (= Akten des Regierungspräsidenten in Stade, Militaria seit 1885) umfaßt zum einen die jüngeren Akten aus der archivtektonischen Bereinigung des bisherigen Bestandes Rep. 80/180 Mil, der sowohl Militaria-Akten der kurhannoverschen Regierung Stade ab 1715 und der hannoverschen bzw. preußischen Landdrostei Stade ab 1816/23 bis 1885 als auch Akten der Folgebehörde, des Regierungspräsidenten in Stade
ab 1885, enthielt. Das nähere enthält das Vorwort zum Bestand Rep. 40. Zum anderen setzt sich das vorliegende Repertorium aus Akten zusammen, die in den Jahren 1981 bis 1989 von der Bezirksregierung Lüneburg an das Staatsarchiv Stade abgegeben wurden (Acc. 15/81; Acc. 26/85; Acc. 27/85; Acc. 59/89; Acc. 42/89; Acc. 43/89). Diese Akzessionen stammten aus der Registratur der ehemaligen Regierung in
Stade und umfassen inhaltlich die Bereiche Besatzungslasten,
Verteidigung und Verteidigungslasten sowie
Katastrophenschutz (Dez. 305); sie waren bisher in einem
vorläufigen, von Dr. Poestges erstellten Findbuch mit 513
Nummern verzeichnet.
Wegen militärischer Angelegenheiten heranzuziehen sind neben
dem vorliegenden Teilbestand der Stader Regierung die Be-
stände der Landratsämter und Kreisausschüsse (Rep. 174 und
Rep. 174a) für die Zeit von 1885 bis 1932. Zum Zweiten Welt-
krieg und den Kriegsfolgen siehe auch Rep. 274 Stade (=
Landkreis Stade), zur Feuerpolizei Rep. 180 P, zu ehemaligen
Wehrmachtsanlagen Rep. 180 Lpl. Eine Über-
sicht über das im Staatsarchiv Stade vorhandene Militaria-
schriftgut gibt Schulze.(1)
Der ältere Teil der Militaria-Akten, der im bisherigen, noch
in der Behörde entstandenen Findbuch Rep. 80 Mil aufgeführt
war, ist in vorarchivischer Zeit stark durchkassiert worden
und hat durch unkontrollierte Altpapiergewinnung während der
Kriegs- und Nachkriegszeit weitere Verluste erlitten.(2) Die
bisherigen Aktentitel
Bestandsgeschichte: sind bei der Neuverzeichnung gestrafft
und thematisch allzu umfassende Faszikel in Einzelsachakten
aufgelöst worden; in den Akten einliegende Karten und Fotos
wurden entnommen und in die Kartenabteilung (s. die ent-
sprechenden Hinweise "Jetzt: Mappe ..." oder "Neu Nr. ...")
bzw. in die Fotosammlung (Rep. 1006) eingeordnet. Die be-
treffende neue Signatur ist jeweils angegeben.
Die letzte aufgenommene Akzession ist Rep. 180 Mil, acc. 23/94.
Stade, im März 1995 Dr. Jan Lokers
In der ersten Jahreshäfte 2002 wurde der Teilbestand Rep. 180 Mil um insgesamt 7 Nummern aus der sogenannten "Restüberlieferung des Stader Regierungspräsidenten" ergänzt (Nr. 573-579). Bei diesem bis dahin unverzeichneten und ungeordneten provisorischen Bestand handelte es sich um die Anfang der 1980er Jahre an das Staatsarchiv abgegebenen Restakten der 1978 aufgelösten Stader Bezirksregierung. Ein großer Teil dieses Bestandes ist für nicht archivwürdig befunden und kassiert worden. Die verbliebenen 463 Akten wurden im Sommer 2002 auf die entsprechenden Teilbestände des Bestandes Rep. 180 (Regierungspräsident Stade 1885-1978) verteilt und verzeichnet. Die von der Bezirksregierung Lüneburg ab 1995 übernommenen jüngeren Zugänge zum Bestand Rep. 180 Mil wurden im Februar 2004 edv-verzeichnet.
Stade, im Februar 2004 Dr. Christian Hoffmann
Die Akzession 2009/005 wurde von der Angestellten Frau Schmeelk verzeichnet. Die Nummern 1 bis 92 dieser Akzession befinden sich im Bestand Rep. 280 Mil.
Stade, im Mai 2014
Antje Schröpfer
A N M E R K U N G E N
(1) Schulze, Heinz-Joachim: Das militärschriftliche Schriftgut im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 2/1972, S. 157-161.
(2) Vgl.
Bestandsgeschichte: Schulze, S. 161.
Literaturhinweise:
Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden, hg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, München 1983.
Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3: Das Deutsche Reich bis zum Ende der Monarchie, hg. von Kurt G.A. Jeserich, Hans Pohl, Georg-Christoph von Unruh, Stuttgart 1984, S. 198 f. und S. 310-332.
Haase, Carl: Das militärgeschichtliche Archivgut im Niedersächsischen Staatsarchiv in Hannover, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1/1969, S. 155 ff.
Schulze, Heinz-Joachim: Das militärgeschichtliche Schriftgut im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 2/1972, S.
Bestandsgeschichte: 157-161.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
ab 1885, enthielt. Das nähere enthält das Vorwort zum Bestand Rep. 40. Zum anderen setzt sich das vorliegende Repertorium aus Akten zusammen, die in den Jahren 1981 bis 1989 von der Bezirksregierung Lüneburg an das Staatsarchiv Stade abgegeben wurden (Acc. 15/81; Acc. 26/85; Acc. 27/85; Acc. 59/89; Acc. 42/89; Acc. 43/89). Diese Akzessionen stammten aus der Registratur der ehemaligen Regierung in
Stade und umfassen inhaltlich die Bereiche Besatzungslasten,
Verteidigung und Verteidigungslasten sowie
Katastrophenschutz (Dez. 305); sie waren bisher in einem
vorläufigen, von Dr. Poestges erstellten Findbuch mit 513
Nummern verzeichnet.
Wegen militärischer Angelegenheiten heranzuziehen sind neben
dem vorliegenden Teilbestand der Stader Regierung die Be-
stände der Landratsämter und Kreisausschüsse (Rep. 174 und
Rep. 174a) für die Zeit von 1885 bis 1932. Zum Zweiten Welt-
krieg und den Kriegsfolgen siehe auch Rep. 274 Stade (=
Landkreis Stade), zur Feuerpolizei Rep. 180 P, zu ehemaligen
Wehrmachtsanlagen Rep. 180 Lpl. Eine Über-
sicht über das im Staatsarchiv Stade vorhandene Militaria-
schriftgut gibt Schulze.(1)
Der ältere Teil der Militaria-Akten, der im bisherigen, noch
in der Behörde entstandenen Findbuch Rep. 80 Mil aufgeführt
war, ist in vorarchivischer Zeit stark durchkassiert worden
und hat durch unkontrollierte Altpapiergewinnung während der
Kriegs- und Nachkriegszeit weitere Verluste erlitten.(2) Die
bisherigen Aktentitel
Bestandsgeschichte: sind bei der Neuverzeichnung gestrafft
und thematisch allzu umfassende Faszikel in Einzelsachakten
aufgelöst worden; in den Akten einliegende Karten und Fotos
wurden entnommen und in die Kartenabteilung (s. die ent-
sprechenden Hinweise "Jetzt: Mappe ..." oder "Neu Nr. ...")
bzw. in die Fotosammlung (Rep. 1006) eingeordnet. Die be-
treffende neue Signatur ist jeweils angegeben.
Die letzte aufgenommene Akzession ist Rep. 180 Mil, acc. 23/94.
Stade, im März 1995 Dr. Jan Lokers
In der ersten Jahreshäfte 2002 wurde der Teilbestand Rep. 180 Mil um insgesamt 7 Nummern aus der sogenannten "Restüberlieferung des Stader Regierungspräsidenten" ergänzt (Nr. 573-579). Bei diesem bis dahin unverzeichneten und ungeordneten provisorischen Bestand handelte es sich um die Anfang der 1980er Jahre an das Staatsarchiv abgegebenen Restakten der 1978 aufgelösten Stader Bezirksregierung. Ein großer Teil dieses Bestandes ist für nicht archivwürdig befunden und kassiert worden. Die verbliebenen 463 Akten wurden im Sommer 2002 auf die entsprechenden Teilbestände des Bestandes Rep. 180 (Regierungspräsident Stade 1885-1978) verteilt und verzeichnet. Die von der Bezirksregierung Lüneburg ab 1995 übernommenen jüngeren Zugänge zum Bestand Rep. 180 Mil wurden im Februar 2004 edv-verzeichnet.
Stade, im Februar 2004 Dr. Christian Hoffmann
Die Akzession 2009/005 wurde von der Angestellten Frau Schmeelk verzeichnet. Die Nummern 1 bis 92 dieser Akzession befinden sich im Bestand Rep. 280 Mil.
Stade, im Mai 2014
Antje Schröpfer
A N M E R K U N G E N
(1) Schulze, Heinz-Joachim: Das militärschriftliche Schriftgut im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 2/1972, S. 157-161.
(2) Vgl.
Bestandsgeschichte: Schulze, S. 161.
Literaturhinweise:
Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden, hg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, München 1983.
Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3: Das Deutsche Reich bis zum Ende der Monarchie, hg. von Kurt G.A. Jeserich, Hans Pohl, Georg-Christoph von Unruh, Stuttgart 1984, S. 198 f. und S. 310-332.
Haase, Carl: Das militärgeschichtliche Archivgut im Niedersächsischen Staatsarchiv in Hannover, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1/1969, S. 155 ff.
Schulze, Heinz-Joachim: Das militärgeschichtliche Schriftgut im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 2/1972, S.
Bestandsgeschichte: 157-161.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ