K 12 - [Industrie- und] Handelskammer Siegen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> K - Kammern
1952-1952
Nach Gründungserlaß vom 25. Mai 1849 konstituierende Sitzung am 15. Oktober 1849 als Handelskammer für den Kreis Siegen; am 1. Januar 1930 Eingliederung des Kreises Olpe (vorher IHK Altena); zwischen 1931 und 1942 Vereinigung mit der IHK Dillenburg (zuständig insbesondere für den Dill- und Oberwesterwaldkreis sowie für den Kreis Biedenkopf); 1942 Angliederung des Kreises Wittgenstein. 1969 wurde das Kammergebiet um das ehemalige Amt Serkenrode, das aus dem Kreis Meschede ausschied und zum Kreis Olpe kam, erweitert. Die Kammer umfaßt gegenwärtig die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe. Wirtschaftliche Schwerpunkte des Kammerbezirks seit seiner Gründung waren der Erzbergbau und die Weiterverarbeitung der Erze, der Maschinenbau sowie bis in die 1870er Jahre die Lederindustrie und die in Heimarbeit betriebene Textilindustrie. Einzelne Gründungsmitglieder der Kammer gehörten ihr über Jahrzehnte hinweg als Vorsitzender oder Syndikus an, so Heinrich Klein, Jacob Holzklau, Adolf Oechelhäuser und H.D.F. Schneider. Als Syndikus war Ingenieur Heinrich Macco von 1879 bis 1906 im Amt. Er leitete zugleich die Geschäfte des Berg- und Hüttenmännischen Vereins zu Siegen und weiterer Verbände. Dr. Georg Mollat fungierte von 1906 bis 1920 als Syndikus. 1 m Fragebögen zu Firmen, die im Handelsregister eingetragen sind, mit Angaben über Umsätze, Beschäftigtenzahlen, Maschinenbestand usw. seit 1952 (1954-1976). Bericht zur Industriestruktur des Kreises Olpe 1958 (1).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ