1.) Die Burg Frankershausen und das Dorf Ahrenberg [Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.], jeweils mit Zubehör; 2.) elf Hufen Lan...
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Urk. 14, 4329
A I u, von Dörnberg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Döringenberg, Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe D >> Do-Du >> Dörnberg, von >> 1600-1699
1613 Dezember 13
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Burg Frankershausen und das Dorf Ahrenberg [Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.], jeweils mit Zubehör; 2.) elf Hufen Land und zehn Höfe zu Frankershausen [Ortsteil der Gem. Berkatal, Werra-Meißner-Kr.]; 3.) drei Hufen Land zu Orferode [Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.]; 4.) dreiviertel Land von einer Hufe zu Orferode; 5.) die Hälfte der Wüstung zu Ziegenbach [Ziegenbach (Sankt Maria), Wüstung auf der Gemarkung Wolfterode, Gem. Meißner, Werra-Meißner-Kr.]; 6.) die Wüstung zu Ellershausen [Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.]; 7.) anderthalb Hufen Land und sechs Höfe mit ihren Häusern und ihrem Zubehör zu Orferode; 8.) ein Berg an der halben Mark zu Orferode; 9.) eine Hufe Land und ein Hof zu Rieden [heute Oberrieden, Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.]; 10.) zwei Hufen Land zu Lindewerra [Gem., Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg, Lkr. Eichsfeld] diesseits der Werra in Richtung (Riedenwert); 11.) ein freies Haus und ein Hof zu Allendorf [heute Bad Sooden-Allendorf, Stadt, Werra-Meißner-Kr.], gelegen am neuen Markt; 12.) eine Wiese zu Hone [heute Oberhone, Stadtteil von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.] unter der Stegmühle; 13.) ungefähr drei Hufen Land zu Wolfterode [Ortsteil der Gem. Meißner, Werra-Meißner-Kr.], genannt das Sengelbrechtgut; 14.) ein Burgsitz auf der Burg Bischhausen [Burg auf der Gemarkung der Stadt Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.], gelegen unter dem Turm, als Burglehen; 15.) anderthalb Hufen zu Bischhausen [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.] als Burglehen; 16.) zwei Gärten und eine Fischweide zu Bischhausen als Burglehen; 17.) eine Fischweide zu Unterrieden [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.] als Burglehen; 18.) das Kirchlehen zu Rieden [heute Oberrieden, Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.]; 19.) ein freies Vorwerk zu Rieden [Oberrieden] mit allem Zubehör, das fünf Höfe und sechs Hufen Land beinhaltet; 20.) ein Vorwerk zu Rieden [Oberrieden] mit allem Zubehör, das als Landsiedel Hans Eichenberg bewirtschaftete; das Vorwerk war 1485 vom Landgrafen von Hessen von Diensten befreit worden; 21.) ein Mühlenzins zu Rieden [Oberrieden]; 22.) die Gehölze genannt der Sulling, der Selbach, der Hogeberg zur Hälfte und der Sengelhorst; 23.) ein Zehnt von dem (Wigenknolle); 24.) eine halbe Hufe Land zu Niederroßbach [Wüstung auf der Gemarkung Roßbach, Stadt Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 25.) ein Gut zu Dohrenbach [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 26.) elf Acker Land vor der Stadt Witzenhausen [Stadt, Werra-Meißner-Kr.], deren Lage im Einzelnen beschrieben wird; 27.) eine Hufe Land vor der Stadt Witzenhausen, die Ludolf (Hubenrait) innehatte; 28.) jährliche Einkünfte in Höhe von sechs Pfund Hellern Allendorfer Währung als Burglehen, die vom Schultheißen zu Allendorf aus dem Hufengeld zu Allendorf zu zahlen sind; die Einkünfte sind mit 60 Pfund Hellern ablösbar.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burkhard von Dörnberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burkhard von Dörnberg
Belehnte/r: Ludwig und Burkhard von Dörnberg, Söhne des verstorbenen Johann Adrian von Dörnberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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