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Juden, Allgemeines
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 175 Kreisregierung Ellwangen
Kreisregierung Ellwangen >> 16. Juden
1818-1866, 1895, 1902-1903
Enthält: Hausier- und Güterhandel, Erwerb liegender Güter zum Wiederverkauf, Revision des Gesetzes über die öffentlichen Verhältnisse der Juden, Statistiken von Ober- und Bezirksämtern über diejenigen Israeliten, die sich nach dem 14. Lebensjahr in den Jahren 1836-1845 für ein ordentliches seßhaftes Gewerbe oder den Schacherhandel entschieden haben, Teilnahme der israelitischen Ortsarmen an den von Christen errichteten Armenstiftungen und umgekehrt, Aufhebung des Art. 21 des Isralitengesetzes von 1828 auf den Haushalt der betreffenden Gemeinden mit Übersichten über die von den Gemeinden, in denen Israeliten ansässig sind, im Etatjahr 1864/65 unterstützten Armen, fortdauernde Geltung des Art. 56 Abs. 2 des Israelitengesetzes vom 25. April 1828 und § 15 der Verordnung vom 27. Okt. 1831 betr. Verhängung von Geldstrafen bei Verfehlungen durch die Vorsteherämter.
Darin: Schriftverkehr zwischen dem Ministerium des Innern und dem Departement des Kirchen- u. Schulwesens wegen des Gesuchs des Buchhändlers und Antiquars Isaak Heß in Ellwangen um Erteilung einer öffentlichen Auszeichnung, 5 Schr., 1859-1860; Beschwerde des Schulamtsverwesers Samuel Metzger von Berlichingen gegen eine Straffestsetzung des israelitischen Kirchenvorsteheramts Berlichingen wegen Sitzenbleibens in der Synagoge zu Berlichingen während des Königsgebets, Qu. 1-17, 1902-1903.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.