Hans Gyse, Bürger zu Treysa, und seine Ehefrau Else verkaufen Klaus Ron, Schultheißen zu Treysa, und dessen Ehefrau Elisabeth für 8 rheinische Gol...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 26, 1101
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1500-1524
1500 August 03
Ausf., dt., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Anh. RundSg. der Stadt Treysa (wie zu [Franz] Nr. 1138), nur Bruchstück erhalten.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum am montage noch vincula Petri a. d. 1500.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hans Gyse, Bürger zu Treysa, und seine Ehefrau Else verkaufen Klaus Ron, Schultheißen zu Treysa, und dessen Ehefrau Elisabeth für 8 rheinische Goldgulden einen alljährlich zu Jacobi fälligen Zins von ½ Gulden aus ihrem Haus und Hofreite zwischen den Häusern des Barfussen und der Hugkelfussen. Im Säumnisfall können die Käufer über die Unterpfänder verfügen und sich notfalls auch am sonstigen Besitz der Verkäufer schadlos halten. Wiederkauf bleibt vorbehalten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Treysa.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1225, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hans Gyse, Bürger zu Treysa, und seine Ehefrau Else verkaufen Klaus Ron, Schultheißen zu Treysa, und dessen Ehefrau Elisabeth für 8 rheinische Goldgulden einen alljährlich zu Jacobi fälligen Zins von ½ Gulden aus ihrem Haus und Hofreite zwischen den Häusern des Barfussen und der Hugkelfussen. Im Säumnisfall können die Käufer über die Unterpfänder verfügen und sich notfalls auch am sonstigen Besitz der Verkäufer schadlos halten. Wiederkauf bleibt vorbehalten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Treysa.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1225, Zweiter Band
Vgl. das Regest in der Verkaufsurkunde von 1503 Nov. 11 (Urk. 26 Nr. 1105)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ