Heinrich Decker, Pfarrer und die Gotteshausmeister zu Hasloch, Henne Ryß bey der Bach und Hanß Junge, verkaufen der Barbe Seydenhartin, Hen Seydenharten Witwe, und ihrem Schwiegersohn Henne Smyden um 40 fl. rh. Frankfurter Währung eine Gült von 2 fl. und erhalten sie von den Käufern für die Kirche wieder gestiftet. Dafür haben jährlich an den 4 Goldfasten der Pfarrer und der Frühmesser zu Hasloch, dazu ein fremder Geistlicher für Henne Seydenhart und Familie, sowie für des Schwiegersohnes Vorfahren, seiner Gattin Elß ersten Ehemann Cuntz Bronner und die Kinder eine Vigilie und je eine Messe zu halten. Der Pfarrer erhält dafür 1 fl. und 1 Ort und hat dafür abzugeben: dem Frühmesser 18 d, fremden Geistlichen 12 d und einen Imbiß, einem Gotteshausmeister 2 d, dem Glöckner 3 d. Ferner haben die Gotteshausmeister von dem Zins die üblichen 4 Kerzen zu besorgen. Der Rest kommt der Kirche zugut.