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Verpachtung des herrschaftliche Drittels der Hofgüter zu Sohlbach
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Einholung von Informationen über den Drittteil der Hofgürter zu Sohlbach und Einreichung einer Designation (1762-1763); Messung und Taxation der gepachteten herrschaftlichen Güter des Ausschussfähnrichs Becker zu Sohlbach (1774-1775); Gutachten über die Größe und den ertrag des an den Ausschussfähnrich Becker verpachteten Anteils am Hofgut zu Sohlbach (1779-1780); Erneuerung der Kaution des Ausschussfähnrichs Becker wegen seines gepachteten Anteils (1781); Pachtkontrakt mit Johann Jost Becker vom 03.02.1781; Gesuch des Hermann Schmitt zu Hilchenbach um Erlass herrschaftlicher Gelder (1782); Bericht des Rentmeisters Vollpracht zu Hilchenbach über das gesamte Sohlbacher Hofgut (1786); Verpachtung des herrschaftlichen Anteils am Hofgut Sohlbach an den Ausschussfähnrich Johann Jost Becker zu Sohlbach (1786-1787); Zahlung eines Lehngeldes nach dem Ableben des Johann Henrich Schreiber zu Sohlbach (1791). Korrespondenten u.a.: Justizrat Schenck (Siegen), Keller Hertz (Hilchenbach), Amtmann Trainer (Siegen), Ausschussfähnrich Johann Jost Becker (Sohlbach), von Preuschen (Dillenburg), Heusler (Dillenburg), Rentmeister A. Vollpracht (Hilchenbach), Dapping (Dillenburg), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.