II. Band der Ritterschaftsakten aus der würzburgischen Kanzlei
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Standbücher 947
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Standbücher
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1403 - 1483
enthält u.a.: Enthält: Fol. 1 ff.: 1403: Montag nach Quasimodogeniti: Einigung der Grafen, Herren und Ritterschaft des Lands zu Franken über die Wahrung ihrer Freiheiten gegenüber den Fürsten, insbesondere dem Fürstbischof von Würzburg (Auszug); fol. 43 ff.: 1442 Dienstag nach Bartholomäus: Grafen, Herren, Ritter und Knechte des Stifts Würzburg verpflichten sich zu Gehorsam und Huldigung gegen den Pfleger des Stifts Gottfried Schenk von Limburg (Handschrift des Lorenz Fries); fol. 53 ff.: 1447: Reformation der Centgerichte durch Bischof Gottfried (Abschrift); fol. 63 ff.: 1461 nach Sankt Gallen Tag: Vertrag des Bischofs Johann und des Domkapitels mit den Grafen, Herren, Rittern und Knechten des Stifts über rechtlichen Austrag, weltliche und geistliche Gerichte, wider die westfälischen Gerichte, wider Raub (Abschrift); fol. 75 ff.: 1465: 2 Schreiben über die Gefangennahme des Wilhelm von Streitberg und des Ott von der Cappel trotz vorheriger Ledigsagung durch die Diener des Fürstbischofs (Orig. und Konzept?); fol. 33 ff.: 1467: Montag nach Lätare: 3-jähriger Vertrag des Bischofs Rudolph und des Kapitels mit den Grafen und der Ritterschaft über gegenseitigen Beistand (Abschrift); fol. 85 ff.: 1474: Beschwerden der Ritterschaft wider die geistlichen und weltlichen Gerichte, überreicht durch etliche Mitglieder der Ritterschaft zu Würzburg; fol. 93 ff.: ca. 1478: Klageartikel der Ritterschaft des Stifts Bamberg wider das dortige Domkapitel, ferner desen Antwort auf verschiedene Punkte in der , nach Bischof Jörgs Tod (gest. 1475 Februar 4) aufgerichteten Wahlkapitulationen (Abschrift mit Glossen von der Hand des L. Fries); fol. 113 ff.: Instruktion des Bischofs Rudolph aus Anlaß der Verhandlungen mit der Ritterschaft des Ortes Baunach auf einem Tag zu Pfarrweisach über die beiderseitigen Beschwerden am Dienstag nach Letare
Standbücher
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Papierband, 33 x 22 cm; gebunden in Pappe, mit Schweinsleder überzogen; 124 Seiten (alt) und 56 Bll. (neu)
Äußere Beschreibung: Papierband, 33 x 22 cm; gebunden in Pappe, mit Schweinsleder überzogen; 124 Seiten (alt) und 56 Bll. (neu)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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20.08.2025, 09:56 MESZ