Nicht angeführt (Zeugenaussage des Helsz Goldmann, Pole, Litzmannstadt, Hanz-Atrz-Str. 46 über das Konzentrationslager Flossenbürg).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 049/0338a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 67
former reference number: 266a, Folio 67
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Misshandlungen
15.05.1945
Seit 1942 im Konzentrationslager. Am 20.02.1945 aus Konzentrationslager Flossenbürg nach Plattling überstellt. Dort waren 500 Häftlinge und 54 SS-Männer. Ca. 50 Russen und Polen, der Rest bestand aus Juden aller Nationalitäten. 250 Juden kamen aus Polen. Goldmann war Koch in Plattling. Die Nahrung war nicht ausreichend. Die Lagerführer waren: Oschaf. Karl-Heinz Sörrendsen, Uschaf. Schonberg, Uschaf. Filep, Oschaf. Guth. Anfang 04.1945 wurde ein poln. Jude vom Capo Walter Kessel zu Boden geschlagen. Dr. Jedlitski (poln. Häftlings-Arzt) wurde befohlen, ihn in einen Sarg zu legen, in dem schon vier oder fünf Häftlinge lagen. Der Mann schlug auf die Brust und wollte hinaus.
Konzentrationslager Flossenbürg, Häftlings-Zeuge Helsz Goldmann
Art: Durchschrift vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ