Eheberedung zwischen Friedrich Jakob von Reischach zu Nußdorf, württembergischem Forstmeister zu Stuttgart, Sohn des württembergischen Geh. Rats ¿Johann Jakob von Reischach und der Maria Katharina von Münchingen, und Maria Margarethe von Neipperg (Neupperg), Tochter des Kraichgauer Ritterdirektors Philipp Ludwig von und zu Neipperg und Adelshofen und der Bernhardine Juliane Schaffalitzky von Muckodell (Schaffalitzkin von Mockhotell). Das Heiratsgut der Braut beläuft sich auf 2000 Gulden Kapital (den Taler zu 1 ½ Gulden, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer), zuzüglich Kleidung, Kleinodien und Schmuck; der Bräutigam widerlegt 4000 Gulden Landeswährung, zahlt 1000 Gulden (auf der Stadt Reutlingen) Morgengabe und verschreibt statt des üblichen Witwensitzes jährliche Einkünfte im Wert von 50 Reichstalern.
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Eheberedung zwischen Friedrich Jakob von Reischach zu Nußdorf, württembergischem Forstmeister zu Stuttgart, Sohn des württembergischen Geh. Rats ¿Johann Jakob von Reischach und der Maria Katharina von Münchingen, und Maria Margarethe von Neipperg (Neupperg), Tochter des Kraichgauer Ritterdirektors Philipp Ludwig von und zu Neipperg und Adelshofen und der Bernhardine Juliane Schaffalitzky von Muckodell (Schaffalitzkin von Mockhotell). Das Heiratsgut der Braut beläuft sich auf 2000 Gulden Kapital (den Taler zu 1 ½ Gulden, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer), zuzüglich Kleidung, Kleinodien und Schmuck; der Bräutigam widerlegt 4000 Gulden Landeswährung, zahlt 1000 Gulden (auf der Stadt Reutlingen) Morgengabe und verschreibt statt des üblichen Witwensitzes jährliche Einkünfte im Wert von 50 Reichstalern.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Gemmingen U 119
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Gemmingen Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen
Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen >> Urkunden
1670 Dezember 1 (21. November 1670 [st. v.])
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Neipperg
Aussteller: Friedrich Jakob von Reischach zu Nußdorf und Maria Margarethe von Neipperg
Empfänger: Friedrich Jakob von Reischach zu Nußdorf und Maria Margarethe von Neipperg
Siegler: Friedrich Jakob, Georg Heinrich und Ludwig Eberhard von Reischach, Jakob Friedrich Bouwinghausen von Wallmerode, Johann Wilhelm von Remchingen, Maria Margarethe und Philipp Ludwig von Neipperg, Friedrich Ludwig von Janowitz, Maximilian von Münsingen (Münzingen) sowie Bernhard Ludwig, Eberhard Wilhelm und Friedrich Dietrich von Neipperg
Überlieferungsart: Abschrift
Aussteller: Friedrich Jakob von Reischach zu Nußdorf und Maria Margarethe von Neipperg
Empfänger: Friedrich Jakob von Reischach zu Nußdorf und Maria Margarethe von Neipperg
Siegler: Friedrich Jakob, Georg Heinrich und Ludwig Eberhard von Reischach, Jakob Friedrich Bouwinghausen von Wallmerode, Johann Wilhelm von Remchingen, Maria Margarethe und Philipp Ludwig von Neipperg, Friedrich Ludwig von Janowitz, Maximilian von Münsingen (Münzingen) sowie Bernhard Ludwig, Eberhard Wilhelm und Friedrich Dietrich von Neipperg
Überlieferungsart: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ