Graf Moritz II. von Oldenburg und sein Sohn Johann beurkunden, dass sie "Beken Claweses husvrouwen Smelynges" und ihren Erben 80 Bremer Mark schuldig sind, die sie zu einer Vikarie zu Ehren des heiligen Kreuzes und des heiligen Mathieses in der Kirche zu Oldenburg angelegt und hergegeben hat. Vor dem Altar soll man alle Tage die erste Messe halten zu ewigen Zeiten und für die Seelen Klaus Smelyngs und seiner Frau mit ihren Erben beten. Für die 80 Mark soll der Vikar dieses Altars jährlich 8 Mark erheben: 4 Mark in "Teyliken hus to Oven" (Meier Hynke zin sone), 2 Mark in "Busynges hus to Oven" (Meier Herman van Enerte) und 2 Mark "in Hanneken hus van Wenden, dar he zulven nu to tyden uppe wonet, telet unde buwet. Wer dat de prester, de dyt len hefft, nicht en vorwarde de ersten myssen, also vorscreven steyt, zo scholde he zines lenes vorbort hebben". Diese 8 Mark können die Grafen ablösen, zu welcher Zeit sie wollen, für 80 Mark von dem Vikar, von den Erben und "van den oversten dren curaten"; das Kapital muss dann wieder zu einer gewissen Rente gut angelegt werden, die zu ewigen Zeiten bei der Vikarie verbleibt. Beide Grafen siegeln. Datierung: Philippi et Jacobi = 1402 Mai 1