Ausstellung von Schiffs- und Seepässen, Einfuhr von norwegischem Holz und damit zusammenhängende Streitigkeiten mit Bremer Bezug sowie Festsetzung eines englischen Kapitäns in Braake
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NLA OL, Best. 20, -26 A Nr. 2
Tit. XXVI A No. 2/XXVI, 12/XLIII 145
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 25 Schifffahrt und Wassersachen >> 25.1 Schifffahrtssachen, Schifffahrtsanstalten, Schifffahrtspässe und Lotsenwesen
1602 - 1763
Enthält: - Beschwerde einer oldenburgischen Reedereigesellschaft wegen der verhinderten Aussegelung eines für den Handel mit Bergen (Norwegen) bestimmten Schiffes aus Bremen im Zusammenhang der Erwerbung des oldenburgischen Bürgerrechts durch den Kapitän und des damit unterbundenen Auslaufens des Schiffes durch den Stadtmagistraten und Rat der Stadt Bremen von 1674 - Gesuch eines Ellwürdener Holzhändlers über die Ausstellung eines Seepasses für den Handel mit nordischem Holz aus Norwegen mit Antwortschreiben von 1663 - Seepass ausgestellt durch Anton Günther für Dietrich von Lienen (mit dänischem Zusatz) von 1639 - Gegen den Schiffer Martin Havemann aus Rostock durch Bremer Kaufhäuser vor dem Kaiserlichen Niedergericht geführte Klage wegen des in Harrien (Oldenburg) stattgefunden illegalen Verkaufs von auf Bremer Rechnung in Danzig gekauftem Roggens (bestehend aus Klage und Zeugenbefragung sowie von Bremer Kaufleuten an Anton Günther gerichtetes Schreiben über den Vorfall) von 1602 - Schreiben über verbotenen Schiffsbau von 1657 - Schreiben über Beeinträchtigungen der Weserschifffahrt durch Zäune der Bewohner des Amtes Hoya sowie Verbot für die Wesergarnisonen, unrechtmäßigen Zoll von Schiffern zu nehmen 1645-1650 - Schreiben von Christian Albrecht an die schwedische Regierung in Göteborg mit der Bitte um Genehmigung der Loslösung eines zu oldenburgischen Händlern gehörenden und beschlagnahmten Schiffes "Das Wappen Oldenburg" von 1675 - undatiertes Schreiben an den delmenhorster Allodialerben wegen Diebstahl mit Bitte den Dieb durch den Elsflether Zollbeamten bei Rückkehr festnehmen zu lassen - Schriftwechsel über die Festsetzung des englischen Kapitäns Johnson in Braake wegen fehlender Schiffspapiere und der daraus resultierenden Festsetzung der für Bremer Kauflaute bestimmte Schiffsladung (Korn) 1762-1763
Verzeichnung
Die Akte besteht aus mehreren zusammengelegten Akten, siehe alte Archivsignaturen. Aktenstücke tragen zum Teil von Archivaren mit Bleistift vorgenommene Bemerkungen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
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