Gerwig [Blarer], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Hans von Nidegg (Neideck) zu Ellhofen für 1000 fl, den Gulden zu 61 Kreuzer gerechnet, in großer Münze Ravensburger Währung einen jährlichen, zu Philipp und Jakobi (1. Mai) fälligen ablösbaren Zins von 50 fl derselben Währung, wofür die Weiler Oppeltshofen und Albertshofen sowie die Höfe Burach und Lochen verpfändet werden.
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Gerwig [Blarer], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Hans von Nidegg (Neideck) zu Ellhofen für 1000 fl, den Gulden zu 61 Kreuzer gerechnet, in großer Münze Ravensburger Währung einen jährlichen, zu Philipp und Jakobi (1. Mai) fälligen ablösbaren Zins von 50 fl derselben Währung, wofür die Weiler Oppeltshofen und Albertshofen sowie die Höfe Burach und Lochen verpfändet werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 991
B 522 II U 0899
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1534 April 27 (monntags nach dem sonntag Jubilate)
31,5 x 69,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Gerwig [Blarer], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Empfänger: Hans von Nidegg (Neideck) zu Ellhofen
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Empfänger: Hans von Nidegg (Neideck) zu Ellhofen
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Neideck, Hans von
Nidegg, Hans von
Albertshofen : Ravensburg RV
Burach : Ravensburg RV
Ellhofen im Allgäu : Weiler-Simmerberg LI
Lochen = Locherhof : Ravensburg RV
Oppeltshofen, aufgeg. in Ravensburg RV
Ravensburg RV; Währung
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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