Privatisierungspläne der Landesregierung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 D911012/116
C911012/208
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991 >> Juni 1991
Samstag, 22. Juni 1991
Landtagsdebatte über die Pläne der Landesregierung, sich von Teilen der Landesentwicklungsgesellschaft und der Baden-Württembergischen Bank zu trennen, um den Wohnungsbau stärker ankurbeln zu können. Vorgehensweise: 1. Die bisher als GmbH geführte Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Anteile des Landes sollen verkauft werden. 2. Die Landesholding soll ein 30 Prozent-Aktienpaket der baden-württembergischen Bank an die Landeskreditbank verkaufen. 3. Aus dem erhofften Reinerlös soll ein Fonds zur Förderung des Wohnungsbaus für junge Familien geschaffen werden. KÖDER: Gegen die Verwirklichung dieser Pläne - "unseriöse Sache". SCHAUFLER: Wirbt für das Konzept der Landesregierung. Für die Umwandlung der LEG in eine Aktiengesellschaft. BÜTIKOFER: Schaden für die Mieter durch die Umwandlung der LEG. WETTER: Für die Umwandlung der LEG unter bestimmten Bedingungen. BRECHTKEN: Erinnerung an die Gründung der Landesholding durch Lothar Späth. KÖDER: Gründung der Landesholding war eine teure Fehlkalkulation.
SDR 1
0:08:40; 0'08
Audio-Visuelle Medien
Bank: Baden-Württembergische Bank
Landesentwicklungsgesellschaft
Landtag: Debatte
Partei: CDU
Partei: Grüne
Partei; SPD
Privatisierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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