Reichsbahn-Gemeinschaftslager (Kriegsgefangenlager) Marienfelde; Bewachung, Gerätebestand, Abrechnungen, Mietsvertrag
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A Rep. 080 Nr. 5963
A Rep. 080 Nr. SU 18657
Registratursignatur: A Rep. 080 Nr. Usr-Mf
A Rep. 080 Eisenbahndirektion Berlin
A Rep. 080 Eisenbahndirektion Berlin >> 13. Reichsbahn und allgemeine Politik >> 13.5. Kriegsbetrieb 1939-1945 >> 13.5.2. Besondere Kriegsbauten
1940 - 1944
Enthält: Nichthaftung der Deutschen Arbeitsfront (DAF) für die verunglückten und geschädigten ausländischen Arbeitskräfte nach einem Flugzeugabsturz im November 1940.- Meldung eines Verkehrsunfalls des niederländischen Arbeiters Robert Regout mit einem LKW der NSKK Transportstandarte Speer auf der Frankfurter Chaussee in Vogelsdorf am 27. 05.1941.- Anstellung eines Dolmetschers zur Verständigung mit italienischen Lagerinsassen durch die Deutsche Arbeitsfront (DAF) im Juli 1941.- Beschwerde des Oberlagerleiters Klein über den technischen Angestellten Heinz.- Meldung über Auseinandersetzungen mit den italienischen Lagerinsassen und Überlegungen, diese in das Lager Köllnische Heide zu verlegen.- Beseitigung von baulichen Mängeln und Verdunkelungsmaßnahmen.- Nutzung von zwei Baracken als Notquartier für Soldaten des Heimatpferdelazaretts 3.- Rückgabe des Lagers durch die DAF an die Reichsbahnbaudirektion Berlin am 29.08.1942.- Austausch des Kochs Lee.- Unterbringung von rund 400 russische Kraftfahrern (R-Aktion) des Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt Berlin (GBI) im Lager Marienfelde im August 1942.- Vorübergehende Unterbringung von 100 SS-Männern im November 1942.-Vertrag zwischen Alfred Kumsteller, Dorfstraße 46 in Marienfelde und der Reichsbahnbaudirektion Berlin vom 21.06.1938 über den Verkauf von Grundstücken.- Zuweisung eines Rundfunkgerätes.- Rechnungen der Berliner Bewachungsorganisation vom 10.11.1943 für die Bewachung des Lagers Marienfelde, Säntisstraße.- Meldung über Schäden nach einen Fliegerangriff am 24.05.1944.- Anmietung von Unterkünften zur Unterbringung von 450 französischen Zivilarbeitern für die Askania-Werke AG.- Erstattung von 26 Wolldecken nach Auszug der Arbeiter der Askania-Werke im Juni 1943.- Anordnung des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Brandenburg zur Verhinderung von Arbeitsvertragsbrüchen vom 25.11.1938.- Einsatz der Ostarbeiterin Nana Fedschenko beim Reichsbahnlager Lichtenrade.- Stellung eines Ersatz-Sanitäters durch das Deutsche Rote Kreuz.- Meldungen über Fliegerangriffe am 17.01.1943 und 27.03.1943.- Bedingungen bei der Überlassung von Unterkunftsplätzen in den Gemeinschaftslagern der Deutschen Reichsbahn.- Unterbringung von dänischen Zivilarbeitern der Bezirksfachgruppe Leitergerüstbau im Lager Spandau-West und im Lager Marienfelde.- Arbeitszeugnis für Noel Fournier.- Berichte über die Prüfungen des Reichsbahnlagers Marienfelde am 07.04.1943 und 14.05. - 18.05.1943.- Bericht über die Prüfung der Verpflegungsunterlagen und Lebensmittelbestände im Gemeinschaftslager Marienfelde vom 05.02.1944.- Aussage des Reichsbahnsekretärs August Rehse über Unregelmäßigkeiten bei der Lebensmittelbewirtschaftung durch Reichsbahn-Angestellten Heyme vom 17.02.1944.- Berichte über die Prüfung des Lagers vom 19.05.1944 und 09.08.1944.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:59 MEZ
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- A Rep. 080 Eisenbahndirektion Berlin (Bestand)
- 13. Reichsbahn und allgemeine Politik (Gliederung)
- 13.5. Kriegsbetrieb 1939-1945 (Gliederung)
- 13.5.2. Besondere Kriegsbauten (Gliederung)