Ulrich Schefftaler und sein Sohn Leonhard bekennen auch für ihre Ehefrauen, von Propst Johannes und dem Konvent zu Rohr die Erlaubnis erhalten zu haben, auf des Klosters Grund beim Gut Schöfthal (Schefftal) ein Häuschen samt Stadel offenbar als Austrag für die Eltern zu bauen, wofür jährlich 30 Pfund Münchner Währung zu zahlen sind. S: Matthäus Gaunkofer, Klosterrichter zu Rohr;
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Ulrich Schefftaler und sein Sohn Leonhard bekennen auch für ihre Ehefrauen, von Propst Johannes und dem Konvent zu Rohr die Erlaubnis erhalten zu haben, auf des Klosters Grund beim Gut Schöfthal (Schefftal) ein Häuschen samt Stadel offenbar als Austrag für die Eltern zu bauen, wofür jährlich 30 Pfund Münchner Währung zu zahlen sind. S: Matthäus Gaunkofer, Klosterrichter zu Rohr;
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 398
KU Rohr F 22
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1489 November 19
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S an Pergamentstreifen angehängt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt
Originaldatierung: geschehen an sandt Elspeten tag do man zahlt nach Cristi gepurd vierzehenhundert und darnach in dem neunundachtzigisten jar.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1489
Monat: 11
Tag: 19
Äußere Beschreibung: 15,5 x 36,4 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt
Originaldatierung: geschehen an sandt Elspeten tag do man zahlt nach Cristi gepurd vierzehenhundert und darnach in dem neunundachtzigisten jar.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1489
Monat: 11
Tag: 19
Äußere Beschreibung: 15,5 x 36,4 cm
Schefftaler: Ulrich
Schefftlaler: Leonhard: Sohn von Ulrich
Gaunkofer: Matthäus, Klosterrichter zu Rohr
Peininger: Johannes, Propst zu Rohr
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift: Pröpste \ Johannes Peininger
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift: Konvent/Kapitel
Schöfthal (Gde. Rohr i.NB, Lkr. Kelheim)
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim): Richter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ