Erzbischof Engelbert von Köln bekundet, der Ritter Antonius habe den Höfeverband zu Kirchlinde (Linne) und Rönkhausen (Rogginchusen) von der Kirche zu Deutz (Tviciensi) für eine jährliche Pacht zu Lehen getragen. Diese Pacht habe das Kloster selten ohne Verzug erhalten können. Aufgrund des Tadels an seiner Verwaltung habe der Ritter freiwillig auf diese verzichtet. Daher habe Abt Bruno von Deutz mit Zustimmung seines Konvents und mit dem Einverständnis des Vogtes, der Ministerialen und der Beamten des Klosters der Kirche in Oelinghausen (Olinchusen) die Haupthöfe in Kirchlinde und Rönkhausen für die vorher gezahlte Pacht übertragen. In Anbetracht der Tatsache, daß bei dieser Vereinbarung ein Nachteil für beide Seiten vermieden wurde, bestätigt der Erzbischof den Vertrag. Zeugen: Theodor von Bruole, Theodericus, Propst von Scheda (Sceyde), Ecbertus, Heinrich, Godefrid, Albert, alles Priester, Requinus, Schreiber (scriptor), Gerhard, Kaplan. Geschehen 1223 Aug. 31 (II Kalendas Septembris) als Papst Honorius III. regierte und Friedrich Kaiser der Römer war, im 8. Amtsjahr des Erzbischofs.