Sportverbände
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Gliederung
BArch DY 12 Deutscher Turn- und Sportbund
Deutscher Turn- und Sportbund >> Deutscher Turn- und Sportbund >> Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB)
"Allgemeiner Deutscher Motorsport-Verband der DDR" (ADMV) mit seinen Motorsportclubs, gegr. am 2.6.1957 in Berlin, war dem DTSB nur kopaorativ angeschlossen und blieb selbständig; Mitgliederzahl (1984): 76859. Innerhalb des ADMV wurde 1990 der "Deutsche Wasserski-Verband" gegründet; Präsident: Hans Otte (1990) "Deutscher Bogenschützen-Verband der DDR" (DBSV), gegr. am 23.10.1959 in Zittau; Mitgliederzahl (1984): 4 483; Präsidenten: Karl-Heinz Lehmann (1959-1970); Roland Nestler (1970-1984); Klaus Schreer (1984-1990); Günther Kohl (1990). Ein Beitritt zum BRD-Schützenbund war nicht erwünscht, der DBSV wollte vielmehr versuchen, seine Eigenständigkeit zu erhalten. "Deutscher Eishockey-Verband der DDR"; Präsident: Peter Kolbe (1990). Die beiden Eishockey-Clubs "Dynamo Berlin" und "Dynamo Weißwasser" wurden in die 1. Eishockey-Bundesliga aufgenommen. - "Deutscher Eisstock-Verband der DDR"; Präsident: Heinz Illing (1990); Beitrittstermin: 1.12.1990 - "Deutscher Eiskunstläufer-Verband der DDR"; Präsident: Reinhard Mirmseker (1990); - "Deutscher Eisschnellläufer-Verband der DDR"; Präsident; Hans Scheunemann "Deutscher Gehörlosen-Sportverband" (DGSV), gegr. 3.2.1990; Präsident: Heinz Meurer (1990); Beitritt der inzwischen gebildeten 5 neuen Landesverbände am 17.11.1990 in Braunschweig "Verband für Hoch- und Fachschulsport" (VHFS), gegr. 1990; Präsident Hans-Joachim Barmus (1990) "Läuferbund im DVfL der DDR", wurde im Frühjahr 1990 innerhalb des DVfL gegründet; Vorsitzender: Waldemar Cierpinski (1990) "Deutscher Orientierungsläufer-Verband" (DOV), gegr. 1990; Präsident: Rolf Heinemann; Beitritt zum "Deutschen Turnerbund" (DTB) während des "Deutschen Turntages" vom 8.-9.10.1990 in Hannover vollzogen "Deutscher Pferdesport-Verband der DDR" (DPV), gegr. am 27.4.1961 in Halle; der zunächst von der GST betriebene Pferdesport wurde bei Verbandsgründung in den DTSB eingegliedert; derDPV wurde am 9.12.1965 als letzter Fachverband der DDR in den zuständigen internationalen Sportverband aufgenommen; Mitgliederzahl (1984): 46904; Präsidenten: Arno von Lenski (1961-1970); Dietrich Flade (1970-1990); Rudolf Fuchs (1990); Beitrittstermin: 5.12.1990 "Deutscher Rollsport-Verband der DDR" (DRV), gegr. am 12.10.1958 in Weißenfels; Mitgliederzahl (1984): 4429; Präsidenten: Willi Hennicke (1958-1978); Horst Leonhard (1978-1990); Beitrittstermin für die 5 neu gebildeten Landesverbände: März 1991 "Deutscher Sportverband Moderner Fünfkampf" (DSMF), gegr. im Sommer 1959 in Leipzig; der DSMF bestand zunächst bis 1961 innerhalb der GST und kam dann erst zum DTSB; 1969 wurde er durch Beschluß des Präsidiums des BuV aufgelöst; Präsidenten: Fred Müller (1959-1967); Kurt Wagner (1967-1969)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:45 MESZ
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