Nachlass Ernst-Viktor Rengstorf und Gisela Mohr (Bestand)
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Objekt beim Datenpartner
N 162
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1935-1950
Bestandsgeschichte: Der Nachlass Rengstorf-Mohr wurde am 4.6.2013 von Frau Stuckrad-Barre (geb. Rengstorf) dem Landeskirchlichen Archiv Hannover übergeben. Er umfasst zum kleineren Teil die persönliche Korrespondenz zwischen Gisela Mohr und ihren Eltern aus dem Zeitraum 1940-1944 sowie mit Ernst Victor Rengstorf aus den Jahren 1932-1937. Zum überwiegenden Teil besteht der Nachlass aus handschriftlichen Predigten zu Amtshandlungen (Taufen, Trauungen, Trauerfeiern) aus der Tätigkeit Ernst Victor Rengstorf als Pastor von 1935 bis 1950. Die Briefe wurden transkribiert, die Übertragungen liegen als Computerdrucke dem handschriftl. Schriftgut bei. Die Predigtsammlung ist unbearbeitet, ihr liegen aber chronologisch geordnete Übersichten über sämtliche Amtshandlungen Pastor Rengstorf von 1935 bis 1950 bei. Zu dem Nachlass gehört eine ausführliche Chronik der Pastorenfamilien Mohr und Rengstorf, umfassend die Jahre 1880-1945 von Viktor Rengstorf (2007). Der Bestand wurde im November 2017 von Dipl.-Archivar Rainer Kasties M.A. erschlossen und im Niedersächsischen Archivportal Arcyinsys verzeichnet. Desgl. wurde der Nachlass in der Online-Erschließungsplattform KALLIOPE eingepflegt.
0,3 m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
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