König Maximilian I. erklärt auf Grund getroffener Vereinbarung, dass Bürgermeister und Rat von Nurmberg die Städte, Flecken, Dörfer, Märkte und Güter, welche sie im Bunde mit den Herzögen Albrecht und Wolfgang von Obern- und Niderbayern in Vollziehung der gegen die bayerischen Herzöge Philips und Rupprecht eingenommen, und zwar insbesondere die Stadt Herspruck und das Schloss Reichenekh, so Herzog Jorg von Beyrn hinterlassen, dann die Stadt Lauff, die zur Hälfte dem Herzog Philips, zur Hälfte dem Herzog Jorg gehörig gewesen, ferner die Stadt Alttorff, das Schloß Stierberg mit dem Markt Betzenstein, die Schlösser Grunsperck, Deinschranck, Hainburg, Hainspurg, den Markt Velden und die Vogteien der Klöster Weissenaw, Enngeltal und Gnadenberg und des Schlosses Henfenfeld, welche dem Herzog Philips allein zuständig gewesen, fortan mit allen Rechten und Zugehörungen in ruhigem Besitze behalten sollen.

Vollständigen Titel anzeigen
Staatsarchiv Nürnberg