Bürgermeister und Ratmannen der Stadt Lübben bekunden, dass sie auf Bitten von Bürgermeister und Ratmannen der Stadt Luckau den "pergameinen brieff" König Wenzels [I./IV.] vom 29. Dezember (richtiger wohl 20. Oktober) 1411 (= Lehmann: Urkunden des Luckauer Stadtarchivs, S. 60 Nr. 92), "weil derselbige in vhedeszeiten etwas versehret und zu befahren, das ehr in kunftiger zeit alters halben an pargament und schriften weiter bresthaftigk werden möchte", transsumiert haben. König Wenzel bestätigt darin auf Bitten von Bürgermeister und Ratmannen der Stadt Luckau dem Spital zum Heiligen Kreuz vor der Stadt folgende Zinse, die sie zu Nutz und Frommen der Siechen und Kranken daselbst von den Vermächtnissen etlicher Leute gekauft haben, nämlich 8 1/2 Schock Groschen Prager Münze im Dorf Drahnsdorf, 4 Schock Groschen im Dorf Jetsch, 3 1/2 Malter Korn und 3 1/2 Malter Hafer im Dorf Hindenberg im Weichbild Luckau. "Gegeben zu Praga nach Christi geburt viertzehenhundert jahr und darnach in dem eilften jahr des nehsten dinstags nach sanct Johans tagk des Evangelisten unser reich des Behemischen im neunundviertzigsten und des Römischen im sechsunddreissigsten jahr." "Geben nach Christi unsers herrn heilandes und seligmachers geburdt im funftzehenhunderten und der weinniger zahl im vierundsiebentzigisten jahre den neunzehenden Decembris."