Inventar des nachgelassenen Vermögens der zu Bergheim verstorbenen Agnes Botzen, wie sie es mit ihren beiden Ehegatten Heinrich Bergmann und Heinrich Krüls besessen hat. Das Inventarium ist angefertigt von dem Moerser Notar Arnold Welter. Auf Ersuchen des Ackermannes Heinrich Krüls, dem Witwer von Agnes Botzen zu Bergheim als Vater und gesetzlicher Vormund seiner mit dieser erzielten Tochter Jenneken Krüls (7 Jahre) und ihres Nebenvormundes Mathias Klev sowie des zu Rumeln wohnenden Jakob Bergmann als Vormund des in der ersten Ehe der Agnes Botzen mit Heinrich Bergmann gezeuten Söhne Wilhelm (12 Jahre) und Heinrich (10 Jahre) sowie des schon genannten Nebenvormundes Mathias Klev. Schätzer war Ackersmann Diedrich Theelen zu Bergheim. Graues Papiersiegel des Notars
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Inventar des nachgelassenen Vermögens der zu Bergheim verstorbenen Agnes Botzen, wie sie es mit ihren beiden Ehegatten Heinrich Bergmann und Heinrich Krüls besessen hat. Das Inventarium ist angefertigt von dem Moerser Notar Arnold Welter. Auf Ersuchen des Ackermannes Heinrich Krüls, dem Witwer von Agnes Botzen zu Bergheim als Vater und gesetzlicher Vormund seiner mit dieser erzielten Tochter Jenneken Krüls (7 Jahre) und ihres Nebenvormundes Mathias Klev sowie des zu Rumeln wohnenden Jakob Bergmann als Vormund des in der ersten Ehe der Agnes Botzen mit Heinrich Bergmann gezeuten Söhne Wilhelm (12 Jahre) und Heinrich (10 Jahre) sowie des schon genannten Nebenvormundes Mathias Klev. Schätzer war Ackersmann Diedrich Theelen zu Bergheim. Graues Papiersiegel des Notars
85-17, III/28
85-17 Schenkung Schürmann (Rheinhausen)
Schenkung Schürmann (Rheinhausen)
22. September 1825, Bergheim
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ