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Zwangsmittel zur Eintreibung der
Kontributionsrückstände
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Enthält: Protokolle vom 26. August und 8. September 1696 wegen Beschwerden der Stände über die militärischen Exekutionen in den Marschorten; Regierungsmandat an den Landrentmeister Johan Manderstierna vom 26. September 1696 wegen Aufhebung der militärischen Exekutionen; Gesuch des Kontributionseinnehmers im Land Wursten, Johann Eden, vom 27. September 1696 um Beibehaltung der Exekutionen zur Eintreibung der Rückstände, mit nachfolgendem Regierungsbescheid vom 13. Oktober 1696; Antwortschreiben Manderstiernas vom 8. Oktober 1696, mit beigefügtem Mandat an sämtliche Kontributionseinnehmer vom 8. September wegen Abschaffung der Exekutionen; Regierungsprotokoll und Bescheid für Manderstierna vom 13. Oktober 1696; Gesuch des Kontributionseinnehmers in der Börde Lamstedt, Dietrich Drave, vom 4. November 1696 um Beibehaltung der Exekutionen; Gesuch Manderstiernas vom 24. November 1696 um Beibehaltung der militärischen Exekutionen zur Eintreibung von Rückständen; Gesuche des Kontributionseinnehmers zu Bülkau und Oppeln, Johann von Spreckelsen, um Beibehaltung der Exekutionen und des Kontributionseinnehmers Johann Jacob Behr im Amt Hagen und Osterstade vom 24. November 1696 um Mitteilung, welche Zwangsmittel zur Eintreibung verwendet werden sollten; Regierungsprotokoll vom selben Tag; Regierungspatent vom 24. November 1696 wegen Einlieferung der Quartals-Verschläge und Verhaftung der mutwillig Säumigen ("Renovation der unterm 13ten Januarii, 1693. Aus königlicher Regierung publicirten Verordnung/ Wider die Muthwillige und freventlich=Saumhaffte Contribuenten") (Druckschriften und Entwurf); Bericht des Amtmanns Nicolaus Krüger in Hagen vom 14. Dezember 1696, mit beigefügtem Quartals-Verschlag über die Einnahmen in der Börde Bramstedt vom Juli bis September 1696; Gesuch des Kontributionseinnehmers Johann Drave in Beverstedt vom 19. Dezember 1696 um Fristverlängerung zur Eingabe des Quartals-Verschlags; Bericht der zur Untersuchung der Quartals-Verschläge verordneten Kommissare in der Börde Beverstedt vom 20. Januar 1697 (mit Anlagen: Quartalsverschlag über die Einnahmen der Börde vom Juli bis Dezember 1696, Verzeichnis der nicht einzutreibenden Rückstände vom August 1695, Verzeichnis der übrigen Rückstände vom Januar 1697); Bericht des Richters Andreas Meier zu Osten vom 9. Dezember 1697 über einen säumigen Zahler namens Johann Küter; Regierungsprotokoll vom 17. Dezember 1697 über die Vernehmung und Verhaftung Küters; Regierungsmandat an Meier vom selben Tag wegen Verkaufs der Küter'schen Kate; Verzeichnis vom 26. Dezember 1697 über die Forderung des Pförtners Caspar Pils wegen Küters Inhaftierung, mit nachfolgendem Mandat an Meier vom 28. Dezember 1697 wegen Bezahlung der Summe an die Witwe des Pförtners aus dem Verkaufserlös
Verzeichnung
Kontribution, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.