Übertragung von Gütern in Kassel an Kloster Ahnaberg
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Urk. 15, 447
Urk. 15 Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II]
Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II] >> 1491-1500
1494 August 15
Ausfert. Pergt., Siegel an Pergamentstreifen anhängend.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben uff assumpcionis Marie virg., anno 1494.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Tebes Kistenner, Bürger zu Kassel, und seine Frau Sophie (Fyhe) übertragen dem Konvente des Stiftes und Klosters Ahnaberg (Anenberge) zu Kassel gegen lebenslängliche freie Wohnung und freie Kost, Essen und Trinken, eine Reihe Güter: ihre Rechte an ihrem Hause samt Grunde und Hofreite zu Kassel, nahe bei dem Markte und der Tränke (trengke) unterhalb Claus Brottzans Hause gelegen, welches die Nonnen jetzt mit ihnen für 135 (7 styge weniger 5) Gulden zum Nutzen des Konventes verkauft haben; ferner eine Verschreibung auf Thomas Tilemans Baumgarten, auf der 'weitmolen' neben dem Garten des Jacob Smetd gelegen, der ihnen von Thomas Tileman und seiner Frau Else für 35 Gulden auf Wiederkauf verschrieben ist; ferner, jedoch erst für die Zeit nach ihrem Tode: 10 Acker Land vor der Neustadt Kassel oberhalb von dem 'forste' zwischen Siferds Hofe und der hohen Weide (hoichin wyden), 4 Acker halb zehntfreies Land ebendaselbst, ihren Hof oberhalb Waldau (der Walde), nach der großen Linde zu gelegen, 2½ Acker Land bei Waldau unterhalb vom 'soelwege', 12 Acker zehntfreies Land in dem 'foythayne', dazu ihre sämtliche fahrende Habe. Das vorgenannte Land wollen die Aussteller Zeit ihres Lebens gebrauchen und nicht schmälern.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rubrum d. 16. Jahrb.. - Vgl. Reg. Nr. 491.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Forster, Schultheiß zu Kassel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest Schultze Nr. 490
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Tebes Kistenner, Bürger zu Kassel, und seine Frau Sophie (Fyhe) übertragen dem Konvente des Stiftes und Klosters Ahnaberg (Anenberge) zu Kassel gegen lebenslängliche freie Wohnung und freie Kost, Essen und Trinken, eine Reihe Güter: ihre Rechte an ihrem Hause samt Grunde und Hofreite zu Kassel, nahe bei dem Markte und der Tränke (trengke) unterhalb Claus Brottzans Hause gelegen, welches die Nonnen jetzt mit ihnen für 135 (7 styge weniger 5) Gulden zum Nutzen des Konventes verkauft haben; ferner eine Verschreibung auf Thomas Tilemans Baumgarten, auf der 'weitmolen' neben dem Garten des Jacob Smetd gelegen, der ihnen von Thomas Tileman und seiner Frau Else für 35 Gulden auf Wiederkauf verschrieben ist; ferner, jedoch erst für die Zeit nach ihrem Tode: 10 Acker Land vor der Neustadt Kassel oberhalb von dem 'forste' zwischen Siferds Hofe und der hohen Weide (hoichin wyden), 4 Acker halb zehntfreies Land ebendaselbst, ihren Hof oberhalb Waldau (der Walde), nach der großen Linde zu gelegen, 2½ Acker Land bei Waldau unterhalb vom 'soelwege', 12 Acker zehntfreies Land in dem 'foythayne', dazu ihre sämtliche fahrende Habe. Das vorgenannte Land wollen die Aussteller Zeit ihres Lebens gebrauchen und nicht schmälern.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rubrum d. 16. Jahrb.. - Vgl. Reg. Nr. 491.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Forster, Schultheiß zu Kassel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest Schultze Nr. 490
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ