Niclaus, Dekan und Kapitel des Stifts St. Jacob zu Bamberg empfangen von Grafen Eberhart von Wertheim, Domherr zu Würzburg und Treuhänder seines Bruders, ihres Stiftspropstes Friedrichs Grafen von Wertheim, die Schenkung eines Gutes, gelegen zu Turrbrinp, das er als Treuhänder laut überantworteten Kaufbriefs von Peter Trossendörffer gekauft hat, an ihnen die Einkünfte zuzuweisen. Hierfür geloben sie jährlich des Grafen Friedreich Jahrestag und den 7. und 30. Tag danach mit Vigilie und Messe zu feiern, worauf je ein Drittel unter Chorherren und Vikarien zu Präsenz gleich verteilt wird. An den gleichen Tagen wird zu Präsenz gegeben was an Handlohn abfällt, wenn der Besitzer einmal das Gut verkauft.