Die Brüder Graf Ludwig [XI.] von Oettingen und Graf Friedrich [III.] von Oettingen belehnen Georg (Jo(e)rigen) von Scheppach mit der Hälfte eines Hofes in Amerdingen (Achmerdingen), den derzeit Ott Kromer bebaut, mit allen seinen Zugehörungen und insbesondere mit dem Hofholz, den er auf Wiederkauf von Anna von Roden, der Witwe des verstorbenen Seitz (Sitzen) von Eglingen, gekauft hat. Da der Hof mit allen seinen Zugehörungen und insbesondere mit dem Hofholz von der Grafschaft Oettingen zu Lehen rührt, hat Anna von Roden bei der Lehensherrschaft um Zustimmung zu diesem Verkauf und zu der Übergabe an Georg von Scheppach gebeten, der damit von den Grafen von Oettingen wie die Vorbesitzerin belehnt wird, ohne ihre Rechte daran einzuschränken. Außerdem wird verabredet, dass im Fall des Wiederkaufs durch Anna von Roden oder ihre Erben die Lehenschaft von Georg von Scheppach beendet sein soll.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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