Ehevertrag zwischen dem verwitweten Torwächter Johann Jakob Bohner und Margarete Appenzeller, Witwe des Soldaten Ernst Nitzer. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe eine Tochter Anna Rebecca, die erste Ehe der Braut blieb kinderlos. Der Vertrag wird im Beisein des Schuhmachers Daniel Erasmus und des Bauern Johann Bunz als Pfleger der Tochter des Bräutigams sowie des Schneiders Ferdinand Heinrich Appenzeller und des Führers Jakob Raule als Pfleger der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Torwächter Johann Jakob Bohner und Margarete Appenzeller, Witwe des Soldaten Ernst Nitzer. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe eine Tochter Anna Rebecca, die erste Ehe der Braut blieb kinderlos. Der Vertrag wird im Beisein des Schuhmachers Daniel Erasmus und des Bauern Johann Bunz als Pfleger der Tochter des Bräutigams sowie des Schneiders Ferdinand Heinrich Appenzeller und des Führers Jakob Raule als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 070
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1780 Juni 27.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Jakob Bohner und Margarete Appenzeller verwitwete Nitzer
Siegler: Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Christoph Heinrich Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Wolfgang Thomas Schellenegger, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Pflegamtssiegel auf Bitte der Eheleute und der Pfleger
Kanzleivermerke: Nr. 9 (18./19. Jh.); N. 63 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; gut erhalten
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz der Braut vom 26. Juni 1780
Datum: So geschehen Ulm, den 27. junii 1780.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Jakob Bohner und Margarete Appenzeller verwitwete Nitzer
Siegler: Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Christoph Heinrich Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Wolfgang Thomas Schellenegger, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Pflegamtssiegel auf Bitte der Eheleute und der Pfleger
Kanzleivermerke: Nr. 9 (18./19. Jh.); N. 63 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; gut erhalten
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz der Braut vom 26. Juni 1780
Datum: So geschehen Ulm, den 27. junii 1780.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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