Kläger: Abraham Koopman und Barthold Schlebusch, Kurator der Anna Elisabeth Eding, Witwe des Hinrich Eding in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Jakob Georg Berckemeyer in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Ablehnung der Revision sowie Kautionsleistung, Rechnungslegung und Herausgabe einer Kiste mit Wertsachen und Dokumenten durch den Beklagten in einer Injurien- und Schadensklage des Beklagten als Testamentsexekutor des Caspar Frisch gegen die Mit-Exekutoren und Bürgen Hinrich Eding und Abraham Koopman; im Prozessverlauf Arrest des Beklagten und seines Besitzes wegen Fluchtgefahr
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Kläger: Abraham Koopman und Barthold Schlebusch, Kurator der Anna Elisabeth Eding, Witwe des Hinrich Eding in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Jakob Georg Berckemeyer in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Ablehnung der Revision sowie Kautionsleistung, Rechnungslegung und Herausgabe einer Kiste mit Wertsachen und Dokumenten durch den Beklagten in einer Injurien- und Schadensklage des Beklagten als Testamentsexekutor des Caspar Frisch gegen die Mit-Exekutoren und Bürgen Hinrich Eding und Abraham Koopman; im Prozessverlauf Arrest des Beklagten und seines Besitzes wegen Fluchtgefahr
211-2_E 6
E 428
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> E
1733-1745
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Goy.- Instanzen: 1. (Niedergericht 1731-1735). 2. Obergericht 1736-1739. 3. (Reichshofrat 1736-1745). 4. Reichskammergericht (1739-1745).- Darin: Bürgschaft von 1733 der Kläger für den Wert und die vorgeschriebene Deponierung der in Verwaltung genommenen Erbschaft bei der Kämmerei; Vergleich von 1736 zwischen den Klägern und Erb-Interessenten; Aufstellung des Beklagten über die ihm durch den Arrest 1735-1736 verursachten Schädigungen; Aktenstücke aus dem Prozess der Parteien vor dem Reichshofrat, u.a. ein Schreiben von 1745 des Reichsvikars und Kurfürsten von Sachsen an das Reichskammergericht wegen Rechtshändigkeit des Prozesses beim Reichshofrat.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11095 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ