Lehnrevers von Georg Dithelm ausgestellt an H. Graf Johannsen über nachstehende rechte Mannlehen, die Äcker und Wiesen hinter der Mühle, die Hans Löhrs gewesen, ausgenommen ein Acker und Wiesenfleck unter dem Flohberg gelegen, daß da zinshaftig ist, wobei H. Graf Johannsen die Gnad getan, daß seine Söhne und Töchter die vorgeschriebene Güter erben mögen, doch das letztere, falls dieselbe durch einen Mann vertreten werden sollten als Mannlehens Recht ist, auch sollen die genannten Güther bethhaftig bleiben und die Töchtern aus des obgenannten H. Grafen Dienste nicht greifen; sodann hat nach solchem Lehnrevers Jörg Dithelm ferner zu rechtem Mannlehn empfangen alle die Güter, die Peter Bickenbach zu Faulenbach vorher von ehgenannten H. Graf Johannsen zu Lehen gehabt, nichts ausgenommen, welche aber allhier nicht benannt, noch specifiziert sind.
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Lehnrevers von Georg Dithelm ausgestellt an H. Graf Johannsen über nachstehende rechte Mannlehen, die Äcker und Wiesen hinter der Mühle, die Hans Löhrs gewesen, ausgenommen ein Acker und Wiesenfleck unter dem Flohberg gelegen, daß da zinshaftig ist, wobei H. Graf Johannsen die Gnad getan, daß seine Söhne und Töchter die vorgeschriebene Güter erben mögen, doch das letztere, falls dieselbe durch einen Mann vertreten werden sollten als Mannlehens Recht ist, auch sollen die genannten Güther bethhaftig bleiben und die Töchtern aus des obgenannten H. Grafen Dienste nicht greifen; sodann hat nach solchem Lehnrevers Jörg Dithelm ferner zu rechtem Mannlehn empfangen alle die Güter, die Peter Bickenbach zu Faulenbach vorher von ehgenannten H. Graf Johannsen zu Lehen gehabt, nichts ausgenommen, welche aber allhier nicht benannt, noch specifiziert sind.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 2a Diethelm 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 2a Aktivlehen (Urkunden)
Aktivlehen (Urkunden) >> 10. Einzelne D
1408 Februar 14
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ